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Undichte Gasversorgung?

13.08.2011
Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxyd und Edelgase werden in Flaschen oder Tanks gespeichert und in Chemielaboren und Kliniken über Schläuche und Rohrleitungssysteme verteilt. Eine Leckage verursacht nicht nur Kosten, im Falle eines Austretens bestimmter Gase kann dies auch zu Gesundheitsschäden führen. Um Medienleitungen und Anschlüsse zu kontrollieren, hat Hilger u. Kern ein Ultraschall-Leckagesuchgerät entwickelt, das völlig berührungslos arbeitet.

Beim Ausströmen der Gasmoleküle aus der Leckage entsteht ein Ultraschallsignal. Die daraus resultierende Frequenz wandelt das Ultraschall-Leckagesuchgerät Leak-Detect in ein hörbares Rauschen um.

Die Intensität des Schallpegels, dessen Höhe zusätzlich an einer Leuchtzeile optisch angezeigt wird, führt den Anwender präzise an die Stelle der Undichtigkeit heran. Die Ultraschall-Erfassung ist auch in lauter Umgebung zuverlässig wirksam, da andere, für das menschliche Ohr hörbaren Geräusche, nicht stören und auch gar nicht erfasst werden. Je näher der Ultraschallsensor der Leckage kommt, umso höher wird der Pegel, also die Lautstärke.

Das Leckagesuchgerät Leak-Detect bietet aufgrund des engen Frequenzbandes ein geringes Rauschen und ist unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen. Hinzu kommen die mehrfarbige optische Anzeige, eine akustische Signalübertragung und eine einfache Bedienung durch Verzicht auf überflüssige Funktionen wie eine Wälzlagerkontrolle.

Wichtig ist, dass die Überprüfung der Gasversorgung und des Druckluftnetzes mindestens einmal im Monat durchgeführt und protokolliert wird. Da eine Beseitigung nicht immer sofort möglich ist, markiert man die Stellen sorgfältig. st

| SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/Techno-SCOPE/Techno-SCOPE---Leckagesuchgeraet.htm

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