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Turbopumpen eignen sich für leichte und schwere Gase

01.04.2009
Individuelle Vakuum-Systeme für Anwendungen in der Solarthermie, in Lecksuchanlagen für die Automobilindustrie oder in der Fernwärme bilden einen Schwerpunkt des Messeauftrittes von Pfeiffer Vacuum auf der diesjährigen Hannover-Messe. Außerdem sind neue Produkte wie die Magnetkupplungen für Wälzkolbenpumpen zu sehen, ebenso eine neue Online-Auswahlhilfe für Turbopumpen.

„Wir erwarten eine verstärkte Nachfrage hinsichtlich energieeffizienter Pumpen und Systeme“, sagt Vorstandsmitglied Dr. Matthias Wiemer zu den Erwartungen des Anbieters. Schon bei der Auslegung einer Vakuumanlage könne durch genaue Prozess- und Ablaufanalyse eine optimale Lösung erarbeitet werden.

Energiesparen mit Vakuumpumpen möglich

Durch eine intelligente Wahl der Art, Baugröße, Anzahl und Kombination von Pumpen sowie durch Positionierung, Rohrleitungslänge und Durchmesser lassen sich erhebliche Energiespareffekte erzielen, so Wiemer. „Die derzeitige Situation führt auch dazu, dass sich unsere Kunden verstärkt für neue Lösungen in der Vakuum-Industrie interessieren.“ Die Kunden wollen nach Einschätzung des Experten die Krisenzeit nutzen, um an der Verbesserung ihrer Systeme und Anlagen zu arbeiten.

Eine weitere Neuheit auf dem Stand von Pfeiffer Vacuum sind vier neue Baugrößen der Hipace-Turbopumpen. Sie zeichnen sich den Angaben zufolge durch ein hohes Saugvermögen für leichte (H2, He) und schwere Gase (Ar, CF4) aus. Auch bei schweren Gasen erreichen sie hohe Durchsätze.

Vakuumpumpen für zahlreiche Anwendungen

Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten umfasst die Photovoltaik und Halbleitertechnik, darüber hinaus auch die Beschichtung von Architekturglas und Brillengläsern sowie den Einsatz in industriellen Anwendungen wie dem Ofenbau. Die Industrietauglichkeit wird durch Schutzart IP 54 und den Semi-S2-Standard sichergestellt.

Integrierte Antriebselektroniken ermöglichen den direkten Netzbetrieb der Turbopumpen und reduzieren aufwändige Verkabelungen. Zudem sind bei gleichem Bauvolumen verschiedene Antriebsvarianten inklusive Profibus und Devicenet erhältlich. Durch den Einsatz von neuen Materialien wurde die Lebensdauer der Antriebe verdoppelt, sagt der Hersteller.

HOchlaufzeit der Vakuumpumpen deutlich gesenkt

Die Hochlaufzeit wurde außerdem deutlich reduziert, womit die Pumpen schneller einsatzbereit sind. Remote- und Sensorikfunktionalitäten sollen es erlauben, Daten auszuwerten, beispielsweise zur Kontrolle von Temperaturen.

Ein Aluminiumgehäuse macht die Pumpen sehr leicht. Ein Sperrgasanschluss soll die Lager vor Partikeln oder reaktiven Gasen schützen. Die Turbopumpe erreicht nach Angabe von Pfeiffer Vacuum durch ihr Rotordesign und ihre Sensorik das höchste Sicherheitsniveau im Markt. Das Servicekonzept in Verbindung mit dem Design soll sehr geringe Betriebskosten garantieren.

Pfeiffer Vacuum GmbH, Halle 26, Stand A32

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/pumpenarmaturenrohrleitungen/articles/179826/

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