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Turbinen mit Hitzeschild

23.11.2010
Um Anlagen wie Gasturbinenkraftwerke zu verbessern, müssen die Ingenieure an vielen Schrauben drehen – oder neue Wege gehen.

Wie zum Beispiel Francis Jurjen Ladru (40), der sich seit seinem Studium mit der Frage beschäftigt, wie Werkstoffe möglichst hohen Temperaturen standhalten können, um damit auch die Effizienz von Kraftwerken zu steigern.


Höhere Betriebstemperaturen bei Gasturbinen bedeuten einen höheren Wirkungsgrad mit gleichzeitiger Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Die Turbinenschaufeln sind damit aber enormen Belastungen ausgesetzt.

Damit die Hitze von bis zu 1.400 Grad Celsius das Material nicht allzu sehr strapaziert und die Schaufel sich nicht verformt oder Risse bekommt, wird sie mit einer speziellen Schicht geschützt.

Für diese Beschichtung von Turbinenschaufeln hat der Niederländer Ladru, der bei Siemens Energy in Berlin tätig ist, ein neues Verfahren entwickelt, das den Beschichtungsprozess verkürzt, weniger Material verbraucht und die Keramikschicht stabiler macht. Ladru hält 16 Einzelpatente in 36 Schutzrechtsfamilien.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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