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Toter Raum entfällt - Portalroboter

09.02.2012
Produzierende Unternehmen setzen für die Intralogistik zunehmend Robotersysteme ein.

Oft sind es Knickarmroboter – zuweilen auch deshalb, weil ihre Bewegungen spektakulär aussehen.

Diese Roboter haben entscheidende Vorteile beim Schweißen, Fügen und Montieren. In der Intralogistik indes haben sie den Nachteil einer geringen Reichweite sowie Nachteile aufgrund des durch die Kinematik entstehenden kugelförmigen Arbeitsbereichs.

So entstehen Toträume, und da der Roboter mitten im Arbeitsraum steht, ist er sich oft selbst im Weg. Bei einem Portalroboter ist das anders: Er hat einen quaderförmigen Arbeitsbereich und bewegt sich, wie ein Hallenkran, über seinen Arbeitsraum hinweg.

Es gibt keine Toträume, keine Begrenzungen, und die Bewegungen sind gradlinig und direkt – was die zu handhabenden Produkte und Materialien schont. Sind zum Beispiel im Versand unterschiedliche Kartongrößen und -gewichte auf eine Palette zu bringen, eignet sich der Genix FP150 von Rober.

Mit einem Sauggreifer ausgerüstet greift er sich die Kartons von bereitgestellten Stapeln und legt sie auf Palettierplätzen ab. Werden die Kartons „kunterbunt“ über eine Fördertechnik angeliefert, legt er einen Karton, der nicht zum optimalen Lagenbild passt, erst einmal zur Seite.

Die Daten über die zu palettierenden Kartons erhält er vorher vom Materialflussrechner – also Infos über Größe, Eigenschaften, Zyklen. Das optimale Lagenbild wird vorab berechnet, und der Roboter packt die Lagen entsprechend. pb

| handling
Weitere Informationen:
http://www.handling.de/Robotertechnik/Portalroboter/Toter-Raum-entfaellt.htm

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