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Temperatur- und Drehzahlsensoren überwachen Antriebskomponenten

06.11.2009
Temperatursensoren können beim Erkennen von kritischen Zuständen bei Bauteilen eine wichtige Rolle spielen. Sollen Antriebe nicht nur auf ihre Temperatur, sondern auch auf ihre Drehzahl hin überwacht werden, reduziert eine Kombination aus zwei Sensoren, die mit einem Y-Verteiler gekoppelt sind, den Verkabelungsaufwand.

Die Temperatur von Antriebskomponenten stellt immer eine kritische Größe dar. Ihre Überwachung kann eine entscheidende Rolle spielen, unwirtschaftliche Zustände zu erfassen. Lenord + Bauer, Anbieter von Automatisierungstechnik, hat einen Temperatursensor für dieses Einsatzgebiet im Programm. Der Temperatursensor, entwickelt auf Basis der Erfahrungen in der Sensorik für Schienenfahrzeuge, soll auch in unterschiedlichsten Anwendungen im industriellen Umfeld einsetzbar sein.

Temperatursensor auf Grundlage von Erfahrungen mit Drehzahlsensoren entwickelt

Das Unternehmen ist schon seit vielen Jahren mit Drehzahlsensoren im Schienenverkehr tätig und hat Erfahrungen über die Anforderungen in der Bahnsensorik gesammelt. Auf dieser Basis wurde nun ein Temperatursensor entwickelt, der auch für den Einsatz in der industriellen Automation geeignet ist. In diesem Bereich ist die Temperatur den Angaben zufolge eine der meist- überwachten Größen und hilft bei der Erkennung von kritischen Zuständen einzelner Bauteile.

Typische Anwendungen von Temperatursensoren sind zum Beispiel der Schutz von Motoren und Generatoren in der Verkehrs-, Windkraft- und Umwelttechnik sowie der Schutz von Pumpen, Aggregaten oder Kompressoren in Maschinen und verfahrenstechnischen Anlagen. Ein Temperatursensor kann beispielsweise eine kostengünstige Lagerzustandsüberwachung darstellen und dabei helfen, unerwartete Ausfälle zu vermeiden und Stillstandszeiten zu minimieren.

Die Widerstandsthermometer auf Basis von Pt100- beziehungsweise Pt1000-Messelementen entsprechen der DIN EN 60751 und sind in 2-, 3- und 4-Leiter-Technik erhältlich. Das längenveränderliche Messrohr ist aus Edelstahl und der Sensorkörper aus Messing gefertigt.

Sensor erfüllt die Schutzart IP68

Der Sensor erfüllt die Schutzart IP68. Am Messrohr können Temperaturen von –40 bis 250 °C gemessen werden. Das Messinggehäuse und die Anschlussleitung widerstehen maximal 150 °C. Das Anschlusskabel erfüllt die Brandschutznorm DIN 5510 und NF F 16-101.

Wenn außer der Temperatur noch die Drehzahl gefragt ist, beispielsweise bei der Überwachung von Antriebsmotoren, können Temperatur- und Drehzahlsensoren mit einem einzigen Kabel über einen Y-Verteiler kombiniert werden.

Die Kombination der Sensoren in einem Kabelbaum, verschiedene Schutzschläuche, die Einhaltung der geltenden Normen sowie eine Vielzahl von Steckverbindern sollen eine optimale Anpassung an die Anforderungen in der Automatisierung und im Schienenverkehr ermöglichen.

Monika Zwettler | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/articles/237707/

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