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Stuttgarter Fertigungstechnische Institute präsentieren Produktionsforschung für den Wandel

14.08.2012
Die fertigungstechnischen Institute der Universität Stuttgart mit ihren Partnerinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft haben für das traditionsreiche Fertigungstechnische Kolloquium FtK im Jahr 2012 ein neues Konzept entwickelt:

Nach aktuellen Herausforderungen und Trends strukturiert, werden erstmals in institutsübergreifenden Sessions neueste Forschungsergebnisse präsentiert. Unter dem Motto »Produktionstechnik für den Wandel« werden die Auswirkungen neuer Mobilitätskonzepte und neuer Märkte auf die Produktion beleuchtet.

Renommierte Vertreter aus der Industrie berichten im Plenum und in den Fachsessions von ihren Erfahrungen in einer sich rasch wandelnden Produktionslandschaft.

Wie verändert Nachhaltigkeit als Treiber der Markt- und Ressourcenstrategie die Produktion? Welche Technologien für eine sichere Mensch-Maschine-Kooperation stehen zur Verfügung, welche sind in der Entwicklung? Warum ist die flexible Produktion in der Stadt sinnvoll und wie funktioniert das? Wie müssen flexible Fertigungssysteme und -verfahren für die Bearbeitung von Leichtbauwerkstoffen aussehen? – Diese und 35 weitere industrierelevante aktuelle Fragen werden auf dem Fertigungstechnischen Kolloquium Stuttgart 2012 im Detail behandelt.

Der Paradigmenwechsel in der Produktion
Die Globalisierung hat nicht nur die Konzerne in Deutschland in ihren Strukturen verändert, sondern auch die klassischen Mittelständler. Dieser Wandel steht noch am Anfang und wird uns in den nächsten Jahren viele Herausforderungen bringen. Wissen ist heute weltweit verfügbar, Innovationen entstehen an den Schnittstellen der Disziplinen und viele Branchen stehen vor einem Paradigmenwechsel hin zu mehr Effektivität statt der reinen Fokussierung auf immer höhere Effizienz. Neue Technologien, die im Kontext der Nachhaltigkeit entwickelt werden, bieten bisher nicht dagewesene Möglichkeiten zur Umgestaltung der Wertschöpfung, sie lassen aber auch neue Wettbewerbssituationen für Maschinenbauer und Produzenten entstehen.

Industrierelevante Themen-Sessions
Leichtbau-Materialkonzepte, etwa für den Automobilbau, stellen Produktionsabläufe in Presswerken, Schweißereien oder Lackierstraßen mittelfristig in Frage – Alternativen müssen diskutiert werden. Das FtK gibt dazu Gelegenheit. Die Produktion innerhalb der Stadt und die Umstellung auf regenerative Energien sind weitere Kernthemen des Wandels, mit denen sich das Fertigungstechnische Kolloquium in zwei Plenumsrunden und den nebeneinander stattfindenden Sessions Leichtbau, Automation, urbane Produktion, Paradigmenwechsel in der Wertschöpfung, regenerative Energien und globale Massenproduktion beschäftigt.

Spannende Erfahrungen direkt von den Spitzen aus der Industrie
Im Plenum treten Spitzen aus der Industrie auf wie Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender von FESTO, Markus Flik, Vorstandsvorsitzender der HOMAG AG, Uwe Raschke, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, Martin Stark, Mitglied der Unternehmensleitung von Freudenberg & Co., Gerhard Rübling, Geschäftsführer der TRUMPF GmbH + Co. KG, Eckhard Eberle, der CEO von Siemens Industrial Automation Systems sowie Fraunhofer-Präsident Hans-Jörg Bullinger und Finanzminister a. D. Karl-Heinz Paqué.

Das FtK 2012 findet am 25. und 26. September 2012 auf dem Stuttgarter Flughafen, Terminalgebäude 1, Ebene 4 im Atrium Kongress- und Bankettcenter statt.

Weitere Informationen und Programm zum Download unter: www.ftk2012.de

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen
Programm:
Prof. Dr. Ing. Uwe-Heisel
Telefon +49 711 685-83860
heisel@ifw.uni-stuttgart.de
Anmeldung:
Gregor Wolf
Telefon +49 711 685-8311
gregor.wolf@ifw.uni-stuttgart.de

Weitere Ansprechpartner
Dr. Birgit Spaeth
Telefon +49 711 970-1810
birgit.spaeth@iff.uni-stuttgart.de

Jörg Walz | Fraunhofer Mediendienst
Weitere Informationen:
http://www.uni-stuttgart.de

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