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Eine Steuerung für alle Technologien

28.09.2010
Auf der diesjährigen Fachmesse AMB zeigte Siemens unter dem Motto „Productivity in Motion“, dass die CNC-Plattform Sinumerik flexibel in allen Bearbeitungstechnologien und Branchen eingesetzt werden kann.

Dabei werden die jeweiligen Anforderungen berücksichtigt: „Unser CNC-System bietet jedem Anwender die passende Durchgängigkeit, Qualität und Geschwindigkeit. Das führt zu höherer Produktivität bei der Bearbeitung“ sagte Uwe Häberer, Leiter des Siemens-Geschäftsfelds Werkzeugmaschinen.


Auf der diesjährigen Fachmesse AMB zeigte Siemens unter dem Motto „Productivity in Motion“, dass die CNC-Plattform Sinumerik flexibel in allen Bearbeitungstechnologien und Branchen eingesetzt werden kann.

Auf der AMB konnte der Besucher am Siemens-Stand in Halle 4, Stand C 12, an Technologiemodellen zum Fräsen, Schleifen, Drehen und Handling die Bedienung und Programmierung der Steuerungen Sinumerik 840D sl sowie Sinumerik 828D testen. Sinumerik bietet unter anderem grafische Unterstützung beim Einrichten der Maschine. Durch das einfache Programmieren der Maschine und mit Technologiezyklen wie für die Mehrkant- und Schwenkbearbeitung erhöht sich die Produktivität des gesamten Bearbeitungsprozesses. Beim Fräsen sorgen die Technologiepakete Sinumerik MDynamics vor allem mit der intelligenten Bewegungsführung „Advanced Surface“ für Präzision ohne Nachbearbeitung bei hoher Dynamik.

Durch die Bedienoberfläche Sinumerik Operate lassen sich sämtliche Dreh- und Fräsvorgänge in einheitlicher grafischer Darstellung programmieren und einrichten. Mit der CNC-Steuerung Sinumerik 840D sl ist es möglich, komplexe Werkstücke in einer Aufspannung zu bearbeiten. Der Anwender kann zwischen den Technologien wechseln und sogar Multitools nutzen.

Auf der Messe konnte der Besucher auch die neue Version der Schulungssoftware SinuTrain testen, die nun auf Sinumerik Operate basiert. Dadurch gleicht sie im Aussehen und der Handhabung der Bedienoberfläche und enthält jetzt alle neuen Bedien- sowie Programmierfunktionen. Je nach Branche standen unterschiedliche Anforderungen im Fokus der Messepräsentation. In der Medizintechnik beispielsweise sind hohe Qualität und Geschwindigkeit sowie rückverfolgbare, durchgängige Prozesse unabdingbar.

Dass Siemens diese Anforderungen erfüllt, zeigte das Unternehmen auf dem Sonderstand im „Medical Technology Center“ (Halle 7, Stand A33). Zusammen mit Maschinenherstellern und Technologiepartnern wurde in einem Maschinenpark dargestellt, wie medizinische Werkstücke und Instrumente bearbeitet werden. Zu sehen waren die Bearbeitungstechnologien 5-Achs-Schleifen, Drehen und Fräsen an Maschinen, die von Sinumerik gesteuert werden.

Der Besucher erfuhr unter anderem, wie ein Zahnimplantat entsteht - von der Programmierung über die Produktion bis hin zur Fertigung des hochpräzisen Werkstücks an einer Dental-Maschine. Um durchgängige Prozesse zu erreichen, bietet Siemens Lösungen über die gesamte CAD/CAM/CNC-Verfahrenskette an, beginnend bei Konstruktion und Simulation. Durch die Simulation beispielsweise kann die Bearbeitungszeit in der Maschine verkürzt und Kollisionen vermieden werden. Mit dem Dienstleistungsangebot „Manufacturing IT“ lassen sich Maschinen vernetzen und medizinische Teile zurückverfolgen.

Dass Siemens schon seit jeher die Produktivität seiner Kunden mit innovativen CNC-Lösungen erhöht, wird am 50jährigen Jubiläum der CNC-Plattform Sinumerik deutlich. Am Hauptstand lernte der Besucher die Geschichte von den ersten NC-Steuerungen, über CNC mit Mikroprozessoren und CNC-integrierte Sicherheitslösungen bis hin zur Steuerung für die Kompaktklasse Sinumerik 828D kennen. Besonderes Ausstellungsstück war eine über 40 Jahre alte Fräsmaschine „Deckel FP1“ mit der Steuerung Sinumerik 840D sl.

Siemens war Partner des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen Darmstadt in Halle 5. Weiterhin beteiligte sich das Unternehmen am Kolloquium der Gesellschaft für Fertigungstechnik, Stuttgart, zum Thema „Nachhaltige Technologien und Prozesse für die Zukunft“. Siemens war auf der AMB außerdem Aussteller in der CNC-Arena in Halle 4, C42 sowie auf der Sonderschau Jugend in Halle E0/100 und unterstützte die Energieeffizienz-Initiative „Blue Competence“ des Vereins deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW).

Leseranfragen bitte unter Stichwort „DT 2324“ an: Siemens Drive Technologies, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth. Fax ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.de

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro.

Die Siemens-Division Drive Technologies (Nürnberg) ist weltweit führend bei Produkten und Dienstleistungen für Produktions- und Werkzeugmaschinen. Dies umfasst Standardprodukte sowie branchenspezifische Steuerungs- und Antriebslösungen. Durchgängige Technologien über den gesamten Antriebsstrang mit elektrischen und mechanischen Komponenten bieten die größten Potenziale, den Energieverbrauch in Industrieanlagen zu senken. Zu den Dienstleistungen gehören Mechatronik-Support sowie Online-Dienste für web-basiertes Störungsmanagement und präventive Wartung. Mit weltweit rund 36 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Drive Technologies im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro.

Julia Kauppert | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/sinumerik
http://www.siemens.com/industry
http://www.siemens.com/drivetechnologies

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