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Spritzgießmaschine aus dem Baukasten mit Hybrid-Antrieb

09.04.2009
Für jede Maschinenachse den optimalen Antrieb – diesen Anspruch hatten sich die Maschinenkonstrukteure von Arburg bei der Modellreihe Allrounder H gesetzt.

Das Ergebnis ist eine Hochleistungs-Spritzgießmaschine, die es in Schließkraftgrößen von 600 bis 3200 kN geben wird. Das Besondere an dieser Reihe, die auf den Technologie-Tagen des Maschinenherstellers vor rund 4000 Besuchern Premiere hatte, ist das hybride Antriebskonzept. Es besteht aus servoelektrischen und hydraulischen Antriebskomponenten der etablierten Modellreihen A und S. So stammen von der elektrischen Reihe die Schließ- und von der hydraulischen die Spritzeinheiten.

Hinzu kommt eine leistungsoptimierte Hydraulikspeichertechnik. Basis dafür ist ein Modulbaukasten, den Arburg erstmals für ein derartiges hybrides Antriebskonzept „plünderte“. Aus diesem Baukasten heraus entstand jedes der über 30 Maschinenexponate, die im neuen, 2100 m² großen Kundencenter den etwa 4000 Besuchern präsentiert wurden. Darunter waren auch die beiden elektrischen Größen 270 A und 720 A mit 350 und 3200 kN Schließkraft, die auf der Hausmesse Marktpremiere hatten. Weitere Akzente setzte der Maschinenhersteller im Bereich Automation, zum Beispiel mit einer Fertigungszelle, der Stanzteile vom Band zugeführt wurden.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/kunststoffundgummiverarbeitung/articles/182332/

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