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Spelsberg-Gehäuse schützt Motorstarter von Siemens in rauen Industrieanwendungen

13.01.2009
Die Günther Spelsberg GmbH, ein führender Hersteller im Elektroinstallations- und Gehäusebereich, hat von der Siemens AG Leipzig, dem Schaltanlagenwerk des Konzerns, den Zuschlag zur Lieferung eines Kunststoffgehäuses für eine Motorstarter-Lösung der Sirius MCU-Serie erhalten. Das individuell angepasste Gehäuse TK 1818 sorgt dabei für zuverlässigen Schutz der Geräte in rauen industriellen Umgebungen.

Da Siemens in Leipzig nicht für die Bearbeitung von Kunststoffen ausgerüstet ist, werden Kunststoffgehäuse einbaufertig bezogen. Das Gehäuse für einen kundenspezifischen Motorstarter, der zur Ansteuerung von Motoren in verschiedensten Projekten dient, hat Siemens nun bei Spelsberg in Auftrag gegeben. Der Gehäusespezialist aus dem Sauerland liefert für das zeitkritische Projekt sehr kurzfristig ein passgenaues Gehäuse mit einer Lieferfrist von 14 Tagen.

„In Spelsberg fanden wir einen Partner, der nicht nur ein beeindruckendes Know-how und die notwendige maschinelle Ausstattung mitbringt, sondern ebenso hohe Maßstäbe bezüglich Qualität setzt wie wir“, bestätigt Thomas Mielke, Produkt Manager Solution Support bei der Siemens AG in Leipzig und Projektverantwortlicher für die Erstellung kundenspezifischer Lösungen. „Die Zusammenarbeit mit Spelsberg ist sehr professionell und reibungslos. Man erhält dort nicht nur Qualitätsprodukte, sondern auch ein Service-Angebot, das sich sehen lassen kann.“

Vielseitiges Standardgehäuse mit individueller Note

Bei der Umsetzung des Auftrags griff Spelsberg auf ein Standard-Kunststoff-Leergehäuse seines umfangreichen Sortiments zurück. Das TK 1818 aus widerstandsfähigem, schlagfestem Kunststoff wurde in den Abmessungen 180x182x110 mm gewählt sowie mit einem Aufbaukasten und passgenauen Ausfräsungen versehen.

„Dank unseres Bearbeitungszentrums und einem zuverlässigen Partnernetzwerk können wir solche Änderungen kostengünstig und schnell umsetzen“, so Volker Leck, verantwortlicher Produktmanager bei Spelsberg. „Um die Flexibilität für zukünftige Einsatzmöglichkeiten des Motorstarters zu bewahren, haben wir uns für eines der vielseitigsten Gehäuse entschieden, das wir im Angebot haben — einem Leergehäuse der TK-Serie.“

Die zunächst kundenspezifische Lösung hat mittlerweile nicht nur Verwendung in den Anlagen des ursprünglichen Auftraggebers, sondern auch den Weg ins Standard-Sortiment von Siemens gefunden. Zugleich hat die erfolgreiche Realisierung des Motorstarterprojekts den Grundstein für eine enge Zusammenarbeit beider Unternehmen gelegt.

Wolfgang Leppert | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung/articles/166608/

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