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Auf der diesjährigen Industriemesse SPS IPC Drives gab Siemens einen Ausblick auf die modernen Produktionswelten der Zukunft, in der virtuelle Prozesse zur Entwicklung von Produkten und Anlagen und die reale Produktion zunehmend ineinandergreifen werden.
„Die stark ansteigende Komplexität in Produkten und Produktionen kann nur noch mit durchgängiger Industriesoftware beherrscht werden. Unsere diesjährigen Neuheiten sind wichtige Schritte auf dem Weg zu integrierten Produkt- und Produktions-Lebenszyklen, mit denen unsere Kunden noch schneller und effizienter werden können“, sagte Anton S. Huber, CEO der Division Industry Automation. Neben dem Zukauf des belgischen Software-Unternehmens LMS stellte der Siemens Sektor Industrie als wichtigste Messeneuheiten die Controller-Generation Simatic S7-1500 sowie die neue Version des Totally Integrated Automation Portals (TIA Portal) vor. Mit dem Engineering Framework lässt sich nun auch Antriebstechnik projektieren.
„Umfassende Effizienz beim digitalen Engineering von Anlagen entsteht erst, wenn sich dabei auch die Antriebstechnik nahtlos einbinden lässt. Mit dem TIA Portal machen wir das nun möglich und heben uns in punkto Integration deutlich vom Wettbewerb ab“, sagte Ralf-Michael Franke, CEO der Division Drive Technologies.
Seit der Akquisition der UGS Corp. im Jahr 2007 ist Siemens der weltweit einzige Anbieter, der den gesamten Wertschöpfungsprozess für Produktentwicklung und Produktion mit Industriesoftware abdeckt. Die fortwährende Digitalisierung in der Industrie ist laut Anton S. Huber der größte Hebel, um komplexe Produktionsprozesse transparent und effizient zu machen. „Es ist kein Zufall, dass Industriesoftware das wachstumsstärkste Technologiesegment in der modernen Produktion darstellt. Mit dem Ziel, die virtuellen und realen Prozesse durchgängig zu machen, haben wir seit 2007 mehr als 4 Milliarden Euro in Zukäufe investiert, um unsere industrielle IT und Industriesoftware weiter zu stärken“, sagte Huber.
Mit der zuletzt vereinbarten Übernahme von LMS will Siemens sein Software-Portfolio auf den Feldern Prüfung und Simulation von mechatronischen Systemen erweitern. Damit können Siemens-Kunden ihre Produkte künftig mit einer durchgängigen Datenbasis simulieren, testen, optimieren und produzieren und müssen nicht mehr, wie bisher, bei jedem Schritt der Wertschöpfungskette von einem Datenformat ins nächste und von einer Software zur nächsten wechseln. Außerdem hatte Siemens eine strategische Zusammenarbeit mit Bentley Systems bekannt gegeben, in der beide Unternehmen gemeinsame Datenformate und -inhalte definieren wollen, um damit die Durchgängigkeit zwischen digitaler Produktentwicklung, Fertigungsprozessplanung und Informationsmodellen für den gesamten Lebenszyklus von Fabrikanlagen zu erhöhen.
Einen weiteren wichtigen Meilenstein beim Engineering setzt Siemens mit seinen Eigenentwicklungen, die auf der SPS IPC Drives 2012 erstmals vorgestellt wurden: die neue Controller-Generation Simatic S7-1500 und die Version 12 des Engineering Frameworks TIA Portal. Als Controller-Familie der nächsten Generation für den mittleren und High-End-Bereich zeichnet sich die Simatic S7-1500 durch herausragende Systemperformance sowie eine Vielzahl standardmäßig integrierter Funktionen für Motion Control, Security und Safety aus. Einfache Inbetriebnahme und projektierbare Diagnosefunktionen für den Anlagenstatus zählen genauso zu den neuen Features wie die Integration in das TIA Portal für einfaches Engineering und geringe Projektierungskosten.
Auch das TIA Portal wurde um zahlreiche Funktionen erweitert. So lassen sich in der Version 12 nun alle Siemens-Antriebe der Umrichterfamilie Sinamics G über das TIA Portal parametrieren. „Über Sinamics Startdrive V12 können wir nun unsere Umrichterfamilie Sinamics G in das Anlagen-Engineering einbinden. Die intuitive und einfache Bedienung und intelligente Funktionen reduzieren den Engineering-Aufwand auch von komplexen Applikationen erheblich“, sagte Ralf-Michael Franke. Zudem wurden beim TIA Portal die Safety-Funktionalitäten unter anderem für Steuerungen der neuen Familie Simatic S7-1500 erweitert und der Know-how-, Kopier- und Zugriffsschutz über neue Security-Funktionen verbessert.
Zur Messe SPS IPC Drives 2012 präsentiert Siemens eine Vielzahl an Neuentwicklungen. Die Presseinformationen dazu finden Sie auf den Siemens-Presseseiten
http://www.siemens.com/press/sps2012
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry.
Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) unterstützt mit ihrer einzigartigen Kombination von Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik und Industriesoftware die komplette Wertschöpfungskette ihrer Industriekunden – vom Produktdesign über Produktion bis zum Service. Mit ihren Software-Lösungen kann die Division die Zeit zur Markteinführung neuer Produkte um bis zu 50 Prozent senken. Industry Automation setzt sich aus den fünf Business Units Industrial Automation Systems, Control Components and Systems Engineering, Sensor and Communications, Siemens PLM Software und Water Technologies zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industryautomation.
Die Siemens-Division Drive Technologies (Nürnberg) ist der weltweit führende Anbieter von Produkten, Systemen, Applikationen, Lösungen und Service für den kompletten Antriebsstrang mit elektrischen und mechanischen Komponenten. Drive Technologies beliefert alle Branchen in der Fertigungs- und Prozessindustrie sowie das Segment Infrastruktur/Energie. Mit diesen Leistungen erfüllt die Division die Hauptanforderungen der Kunden nach Produktivität, Energieeffizienz und Zuverlässigkeit. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/drivetechnologies
Siemens AG
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Schutz vor Markenpiraterie entwickelt
14.05.2013 | Fachhochschule Südwestfalen
Wägetechnik - Siemens-Wägetechnik mit neuen Produktvarianten
08.05.2013 | Siemens AG
Supraleitungssensoren der PTB ermöglichen hochempfindliche Messungen der magnetischen Kernresonanz dünner Helium-3-Schichten - aktuelle Veröffentlichung in Science
Tieftemperatur-Spezialisten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben mit ihren SQUIDs dazu beigetragen, dass die magnetischen Momente von Atomen des seltenen Isotopes 3He (Helium-3) extrem empfindlich gemessen werden konnten. Mithilfe dieser Sensoren wurden hochempfindliche Kernresonanzspektrometer entwickelt, die jetzt tiefe Einblicke in den Zustand der Materie bei extrem tiefen Temperaturen lieferten.
Konkret sperrte ...
Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern.
Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.
Wieviel alle Gletscher zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, wurde noch nie so genau ...
Siemens hat das weltweit erste kabellose Ultraschallgerät vorgestellt. Der Schallkopf ist mit einer Hand gut bedienbar und überträgt das Ultraschallbild per Radiofrequenz auf den Bildschirm.
Das Fehlen der Kabel ist vor allem bei Operationen oder interventionellen Eingriffen von Vorteil, wo beispielsweise Nadeln mit Hilfe von Ultraschall visualisiert werden. Die Kabel am Schallkopf behindern die Person, die das Gerät bedient, und sie können trotz steriler Schutzhüllen ein Infektionsrisiko darstellen.
Das kabellose Acuson Freestyle arbeitet bis zu ...
Siemens will mit einem großen Touch-Display Bahnbetreibern helfen, Störungen besser zu bewältigen.
Das Display mit rund 1,50 Metern Diagonale veranschaulicht alle Daten und Fakten, um Entscheidungen treffen zu können. Herzstück der Lösung ist eine Software, die mit Hilfe mathematischer Optimierungsalgorithmen bisher entkoppelte Systeme wie Wartung oder Zugdisposition vernetzt.
Bisher reagieren einzelne Abteilungen von Bahnbetreibern weitgehend unabhängig auf Störfälle, weil sie über das ...
Forschern des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF und des Karlsruher Instituts für Technologie KIT ist es gelungen, 40 Gbit/s bei 240 GHz und über eine Entfernung von einem Kilometer per Funk zu übertragen.
Mit ihrer jüngsten Demonstration haben sie einen neuen Weltrekord erzielt und knüpfen damit erstmals nahtlos an die Kapazität von Glasfaser an. Solche Richtfunkstrecken könnten zukünftig Lücken in der Versorgung mit Breitband-Internet schließen, indem die drahtlosen Links das Netz an schwer zugänglichen Stellen oder im ländlichen Raum ergänzen.
Digital, mobil und ...
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