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Siemens und Bentley erweitern ihre Zusammenarbeit auf die Prozessindustrie

08.04.2013
- Interoperabilität zwischen Comos und OpenPlant wird ausgebaut
- Integration von 2D-/3D-Daten über den gesamten Anlagenlebenszyklus
- ISO 15926/iRING

Die Siemens-Division Industry Automation und Bentley Systems gaben heute auf der Hannover Messe ihre strategische Zusammenarbeit mit Fokus auf die Industriezweige der Prozessindustrie bekannt, wie beispielsweise Chemie, Energie, Pharma, Öl und Gas. Ziel beider Unternehmen ist, die Interoperabilität zwischen der Engineering-Softwarelösung Comos von Siemens und OpenPlant von Bentley auszubauen.

Die Vereinbarung sieht beispielsweise vor, gemeinsam daran zu arbeiten, dass Daten und Informationen über den gesamten Anlagenlebenszyklus vom Engineering bis zum Anlagenbetrieb gewerkeübergreifend erfasst, ausgetauscht und weiterverwendet werden können. Die Zusammenarbeit eröffnet dem Anwender neben einer durchgängigen Verbindung zwischen Comos und OpenPlant auch den Zugang zu ergänzenden Gewerken aus dem Bentley-Portfolio, wie beispielsweise Heizung, Lüftung, Klimatechnik (HLK), Bautechnik, Kabeltrassen, Fördertechnik, Stahlbau und Laserscanning.

"Durch die Integration unserer vollständig integrierten 2D-Engineering-Softwarelösung Comos mit dem offenen 3D-System OpenPlant von Bentley schaffen wir für die Nutzer neues Potenzial, basierend auf dem globalen Standard ISO 15926 und iRING", erklärte Andreas Geiss, Vice President, Comos Industry Solutions, Siemens. "Davon profitieren Anlagenplanung und Anlagenbetrieb".

Comos bietet einzigartige industriespezifische Lösungskonzepte über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage auf einer einheitlichen, objektorientierten Datenplattform. Konsistent und sicher ist der Datenaustausch von der Planung bis zur Instandhaltung gewährleistet. Die Anlagendokumentation ist jederzeit aktuell. Die bidirektionale Verbindung von Grafik und Datenbank verhindert Inkonsistenzen und stellt zu jeder Zeit ein aktuelles Abbild der Anlage "as built" sicher.

Die Interoperabilität zwischen Comos und OpenPlant erweitert den Umfang dieser Vorteile um Anlagendesign, Engineering, Beschaffung und Konstruktion.

"Dieser Durchbruch stellt eine Validierung der Interoperabilitätsstrategien unserer Unternehmen dar und bietet eine großartige Rendite zu Bentleys Investition in ISO 15926 und iRING. Er bringt unseren gemeinsamen Anwendern Informationsmobilität über CAPEX und OPEX - d.h. von Design und Konstruktion über Betrieb und Wartung", sagt Ken Adamson, Bentley Vice President, Building, Electrical, and Plant Products. "Wie in unserer laufenden Zusammenarbeit mit der Siemens-Division Industry Automation zur Vereinheitlichung der Lifecycle von Produkt und Produktion in der diskreten Fertigung, die letztes Jahr bekannt gegeben wurde, ist es für uns bei Bentley sowohl lohnend als auch anregend mit Siemens im Bereich Prozessfertigung zusammenzuarbeiten. Zum Beispiel können wir über den Einsatz von Technologien wie der SIMATIC-Welt von Siemens zusammen das Höchste an industrieller Informationsmobilität erreichen - vom Anlagendesign bis zur Echtzeitautomatisierung."

Monica Schnitger, Principal Analyst, Schnitger Corporation, erklärte: "Wir waren lange Zeit der Meinung, dass ein Großteil des im Design- und Engineeringprozess geschaffenen Mehrwertes beim Übergang in den Betrieb wieder verloren geht. Durch den Einsatz des i-Modells gemäß ISO 15926 zur Verbindung zwischen OpenPlant und Comos koppeln Bentley und Siemens 2D mit 3D, das konzeptionelle Design eines Prozesses bis hin zur Steuerung und Instrumentierung einer im Betrieb befindlichen Anlage. Dieses Projekt, eine Erweiterung der im letzten Jahr bekannt gegebenen Zusammenarbeit für die diskrete Fertigungsindustrie, verspricht deutlichen Nutzen für EPCs und Anlagenbetreiber in der Prozessindustrie. Es ist eine spannende Entwicklung, und mit Interesse verfolgen wir, wie sie von der Industrie angenommen wird."

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) unterstützt mit seiner einzigartigen Kombination von Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik und Industriesoftware die komplette Wertschöpfungskette seiner Industriekunden – vom Produktdesign über Produktion bis zum Service. Mit ihren Software-Lösungen kann die Division die Zeit zur Markteinführung neuer Produkte um bis zu 50 Prozent senken. Industry Automation setzt sich aus den fünf Business Units Industrial Automation Systems, Control Components and Systems Engineering, Sensor and Communications, Siemens PLM Software und Water Technologies zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industryautomation

Bentley Systems (Exton, Pennsylvania, USA) ist weltweit führender Anbieter umfassender Softwarelösungen für Architekten, Ingenieure, Geodatenspezialisten, Anlagenbauer und Anlageneigner/-betreiber, die den gesamten Lebenszyklus einer nachhaltigen Infrastruktur abdecken. Bentley Systems nutzt die Informationsmobilität und -modellierung, um in nahtlos integrierten Projekten die Asset Performance zu verbessern und so eine intelligente Infrastruktur zu erreichen. Die Lösungen von Bentley Systems umfassen die MicroStation-Plattform für den Entwurf und die Modellierung von Infrastrukturprojekten, die ProjectWise-Plattform für die Kollaboration und Arbeitsteilung zwischen Infrastruktur-Projektteams sowie die AssetWise-Plattform für den Betrieb von Infrastrukturanlagen - sie alle stützen das umfassende Angebot interoperabler Anwendungen und werden um einen weltweit tätigen professionellen Service ergänzt. Bentley wurde 1984 gegründet, zählt über 3.000 Mitarbeiter in 50 Ländern und erlöst einen Jahresumsatz von über $ 500 Millionen. Seit 2003 hat Bentley über $ 1 Milliarde für Forschung, Entwicklung und Akquisitionen aufgewendet. Weitere Informationen finden Sie über Bentley unter: www.bentley.com

Reference Number: IIA2013043007d

Ansprechpartner
Frau Evelyne Kadel
Division Industry Automation
Siemens AG
Gleiwitzerstr. 555
90475 Nürnberg
Tel: +49 (211) 69161003
evelyne.kadel@siemens.com
Herr Ron Kuhfeld
Bentley Systems, Incorporated
Tel: +1 (610) 321-6493
ron.kuhfeld@bentley.com

Evelyne Kadel | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/comos
http://www.bentley.com/openplant

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