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Sieben Qualitätskriterien für optimale Hydraulikzylinder

21.04.2009
Ein optimaler Hydraulikzylinder erfüllt sieben Kriterien. Dies demonstriert die Herbert Hänchen GmbH & Co. KG auf der Hannover-Messe 2009.

Erstens besteht er aus möglichst wenigen Einzelteilen. Zweitens ist die Verfahr- und Positionsgenauigkeit eine Klasse besser, als der Markt im Allgemeinen fordert. Drittens sind die Laufflächen von Zylinderrohr und Kolbenstange gehont und verchromt und daher nahezu verschleißfrei.

Viertens bilden Kolben und Stange eine untrennbare Einheit. Fünftens bietet der Zylinderverschluss trotz hoher Dichtheit, Steifigkeit und reibungsarmer Kolbenlagerung ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis. Sechstens sind Rohr und Befestigungsteil unlöslich miteinander verbunden. Und siebtens optimieren Beratung, Engineering und modulare Variantenkonstruktion die Zylinderanpassung an die jeweilige Anwendung.

Qualitätskriterien als Basis von Konstruktion und Fertigung

Diese sieben Qualitätskriterien bilden bei Hänchen Hydraulik die Grundlage für die Zylinderkonstruktion und -fertigung. Die Ergebnisse stellt Entwicklungsleiter Klaus G. Wagner auf der Messe vor. So bestehen Hänchen-Zylinder im Wesentlichen nur aus drei Bauteilen: dem Zylinderrohr, der Kolbenstange und dem Verschluss.

Im Zylinderraum befinden sich keine lösbaren Teile: keine Sprengringe, Sicherungsschrauben oder Sicherungsringe. Das minimiert das Ausfallrisiko. Die Bauteilqualität entspricht der ISO-Genauigkeit Klasse 7. Maßtoleranzen, Festigkeit Oberflächenqualität und Langlebigkeit sind laut Wagner eine Klasse besser, als man von Standardzylindern am Markt fordert.

Honen und Verchromen der Laufflächen erhöhen Langlebigkeit

Dazu tragen Fertigungsverfahren wie das Honen und Verchromen der Laufflächen bei. Sie sorgen für Präzision und Feinfühligkeit bei den Zylinderbewegungen und für Langlebigkeit. Zum Beispiel wird durch Honen ein Kreuzschliff erzeugt, der an den Gleitflächen einen ständigen Schmierfilm sicherstellt.

Kolben und Kolbenstange der Hänchen-Zylinder werden durch Nieten oder Schweißen untrennbar miteinander verbunden. Das sorgt für Dichtigkeit, ohne dass man zwischen Kolben und Stange eine Dichtung montieren muss. In allen Zylindern des Ausstellers wird der Kolben metallisch geführt, dessen Lauffläche daher aus Bronze besteht.

Hydraulikspezialist garantiert für Dichtigkeit der Verschlüsse

Bei den Verschlüssen garantiert der Hydraulikspezialist hohe Präzision, Dichtigkeit und mechanische Belastbarkeit sowie eine möglichst reibungsarme Lagerung des Kolbens im Zylinder. Die Variantenvielfalt der Verschlüsse bildet dabei die Optimierungsbasis für Anpassungsfähigkeit und Kosten-Nutzen-Verhältnis. Verschluss und Führung sind einteilig.

Das gilt auch für das Rohr und Befestigungsteil des Zylinders, zum Beispiel bei der Zylinderversion mit Gelenklager hinten. Die untrennbare Verbindung zwischen beiden Bauteilen erhöht die Funktionssicherheit bei der Kraftübertragung. Ein Verdickungsring befindet sich genau an der Stelle, an der die Endlagendämpfung arbeitet und der besonders hohe Dämpfungsdruck anliegt.

Zylinderrohre sollen sich möglichst wenig aufweiten

Ziel dieser Konstruktion ist es, eine Aufweitung des Rohres bei der Druckbeaufschlagung auf ein Minimum zu reduzieren. Fachmännische Beratung, Engineering und modulare Variantenkonstruktion setzen den Kunden in die Lage, die sieben Qualitätskriterien bei der Zylinderkonfiguration zu erfüllen.

Herbert Hänchen GmbH & Co. KG, Halle 23, Stand C07

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/antriebsundsteuerungstechnik/articles/184650/index.html

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