Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sicherheitsbremse für Kettenzüge erfüllt BGV-D8 Plus und BGV-C1

08.12.2008
Sollen Kettenzüge die Normen BGV-D8 Plus oder sogar BGV-C1 erfüllen, müssen sie unter anderem mit zwei unabhängigen Gleichstrombremsen ausgestattet werden. Die neue Roba-Secustop von Mayr Antriebstechnik ist eine Doppelbremse, die dieser Anforderung voll entsprechen soll.

Die Baureihe umfasst derzeit drei Größen mit einem Bremsmomentbereich von 2 × 4 bis 2 × 16 Nm. Die kompakte und geschlossene Ausführung sorgt für einfache Handhabung und Montage. Der Arbeitsluftspalt ist voreingestellt und bedarf keiner Nachstellung. Damit sind Funktionsstörungen durch Bedien- und Einstellfehler schon konstruktiv ausgeschlossen. Die Roba-Secustop hat zur Reduzierung der Schaltgeräusche eine integrierte Dämpfung.

Für höchstmögliche Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit wird jede einzelne Bremse im Werk vor der Auslieferung im Komplettzustand einer 100%-Kontrolle unterzogen, so der Hersteller. Die Bremse ist weitgehend wartungsfrei. Der Wartungsaufwand beschränkt sich auf die Inspektion der Reibbeläge, die laut Anbieter äußerst verschleißfest sind und eine sehr lange Lebensdauer haben.

Elektrokettenzüge für die Bühnentechnik müssen BGV-Normen erfüllen

Elektrokettenzüge für die Bühnentechnik müssen die BGV-Normen erfüllen. Innerhalb der Normen gibt es Abstufungen, die genau festlegen, für welche Aufgaben solche Hebezeuge zugelassen sind. Sollen Züge BGV-D8 Plus oder BGV-C1 erfüllen, müssen sie mit zwei unabhängigen Gleichstrombremsen ausgestattet sein, beispielsweise mit der neuen Roba-Secustop von Mayr Antriebstechnik.

Mit einem Kettenzug nach BGV-D8 dürfen Lasten nur für den Auf- und Abbau von Trägerkonstruktionen verfahren werden. Es dürfen sich zudem keine Personen unter der Last befinden. Nach dem Hochfahren muss die Last gesichert und die Kette entlastet werden. Dieser Vorgang wird auch „Tot hängen“ genannt. Solche Züge haben in der Regel nur eine Bremse und sind deshalb nicht zugelassen zum Halten von Lasten oder zur szenischen Nutzung. Der Motor kommt erst wieder beim Abbau zum Einsatz. Dies ist nach wie vor die häufigste Nutzung von Elektrokettenzügen in der Veranstaltungstechnik.

Elektrokettenzüge nach BGV-D8 Plus zugelassen zum Halten von Lasten

Elektrokettenzüge nach BGV-D8 Plus sind im Gegensatz zu Zügen nach BGV-D8 auch zugelassen zum Halten von Lasten. Das erspart das zeitaufwändige „Tot hängen“ der Lasten. Aufhalten unter bewegter Last und szenische Nutzung ist aber auch bei diesen Zügen nicht zulässig. Allerdings ist es gestattet, dass sich Personen unter der hochgezogenen und angehaltenen Last aufhalten.

Die höchsten Sicherheitsanforderungen erfüllen Elektrokettenzüge nach BGV-C1. Mit diesen so genannten Punktzügen dürfen Lasten verfahren werden, auch wenn sich Personen darunter aufhalten. Das gilt sowohl für Auf- und Abbauarbeiten, als auch für die szenische Nutzung während den Vorstellungen und Veranstaltungen.

Reinhold Schäfer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/antriebsundsteuerungstechnik/articles/156703/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Leichtbau serientauglich machen
24.04.2017 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Laserstrukturierung verbessert Haftung auf Metall und schont die Umwelt
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen