Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Service Plattform Maschine

21.03.2012
Mit dem Ziel, zukunftsträchtige Lösungen für den Service im Maschinenbau zu entwickeln, initiiert das Fraunhofer IAO gemeinsam mit Industriepartnern den Innovationsverbund »Service-Plattform Maschine«.

Die beteiligten Unternehmen können erarbeitete Konzepte bewerten und prototypisch realisieren.


Service Plattform Maschine - Fraunhofer IAO initiiert einen neuen Innovationsverbund
© Nmedia - Fotolia.com

Die Wirtschaft der Zukunft ist eine Wirtschaft, in der es mehr und nicht weniger Maschinen geben wird, aber die Funktion dieser Maschinen wird sich zum Teil gravierend verändern. Denn Maschinen werden künftig zu Plattformen für innovative und Mehrwert schaffende Services, was Hersteller, Kunden und Zulieferer gleichermaßen vor neue Herausforderungen stellt.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat das Fraunhofer IAO gemeinsam mit Unternehmen des Maschinenbaus, der Automatisierungstechnik und spezialisierten Software-Anbietern den Innovationsverbund »Service-Plattform Maschine« gestartet. Im Vordergrund stehen die strategische Weiterentwicklung des Service-Geschäftes, die Entwicklung neuer Lösungen zur Unterstützung von Kundenbedürfnissen und die Optimierung bereits bestehender Serviceleistungen.

Dabei werden Lösungen und Konzepte für drei Themenfelder erarbeitet. Bei der »Informationstransparenz im Service-Vertrieb« geht es um die Frage, wie Informationsflüsse, Service-Produkte und Vertriebsstrukturen gestaltet sein müssen, sodass auch komplexe, zyklusorientierte Service-Angebote kundenspezifisch angeboten werden können.

Im Mittelpunkt des Themenfelds »Komplexitätsmanagement« steht die Entwicklung von Lösungsansätzen zur Beherrschung der zunehmenden Komplexität von Produkten, Prozessen und Leistungen, um weltweit eine gleichbleibend hohe Service-Qualität zu garantieren. Schließlich arbeiten die Partner im Bereich »Datenbasierte Geschäftsmodelle« an neuen Geschäftsmodellen, die primär von Daten- und Informationsflüssen getragen werden, die durch den Einsatz der Maschine beim Kunden entstehen.

Der Innovationsverbund vereint derzeit Leiter und Manager aus dem Service-Bereich folgender Unternehmen: Balluff GmbH, Bosch Rexroth AG, Carl Zeiss IMT GmbH, DMG Vertriebs und Service GmbH, Engel Austria GmbH, Hirschmann Automation and Control GmbH, Innosoft GmbH, Perspectix AG, Schaeffler AG, Symmedia GmbH, Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG und Voith Turbo GmbH & Co. KG.

Ansprechpartner
Fraunhofer IAO, Bernd Bienzeisler
Telefon +49 711 970-2088
bernd.bienzeisler@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de
http://www.service-plattform-maschine.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee
24.02.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Sechs Bundesländer erproben Online-Schultests der Uni Jena

24.02.2017 | Bildung Wissenschaft

Stachellose Bienen lassen Nester von Soldatinnen verteidigen

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie