Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schneller Wechsel ist bei Spannmitteln gefragt

30.09.2009
Optimale Spannmittel für Werkstücke sind eine unabdingbare Voraussetzung zur Ausschöpfung des Leistungspotenzials von Werkzeugmaschinen. Modular aufgebaute Spannmittel lassen sich schnell, präzise und mit minimalem Aufwand auf andere Werkstücke umrüsten.

Nach wie vor liegt die Prozesskostenoptimierung im Trend. Um effizient fertigen zu können, bedarf es jedoch mehr als leistungsfähiger und flexibler Werkzeugmaschinen. Was nützt die modernste Maschine mit veralteten Spannmitteln? Die Auswahl der Spannsysteme beeinflusst die Effizienz der spanenden Bearbeitung.

Spannmittel tragen erheblich zur Produktivität bei

Sie müssen sicher und genau fixieren, flexibel und einfach umzurüsten und zu bedienen sein. Zeitgemäße Spannsysteme tragen so dazu bei, die Umrüstzeiten zu minimieren, wie sich am Beispiel der L’Orange GmbH im Werk Glatten, eines Unternehmens der Tognum-Gruppe, zeigt.

Der Hersteller von konventionellen Hochdruck-Einspritzsystemen und Common-Rail-Systemen für Großdieselmotoren im Leistungsbereich von 1000 bis 40 000 kW mit Drücken bis 2000 bar setzt hinsichtlich der Spannsysteme für seine Bearbeitungszentren und CNC-Drehmaschinen überwiegend auf Produkte des Spannmittelspezialisten Hainbuch aus Marbach. So sind in der Fertigung Manok-Spannstöcke und Toplus-Spannfutter mit Centrotex-Schnellwechselschnittstelle ebenso im Einsatz wie der universelle Zentrischspanner Zentrok.

Hohe Wechselwiederholgenauigkeit bei Spannmitteln gab den Ausschlag

„Ausschlaggebend für die Wahl waren die hohe Wechselwiederholgenauigkeit von
So können die Spannstöcke schnell von Innen- auf Außenspannung und umgekehrt umgerüstet werden, die entsprechenden Spannelemente machen es möglich. Ebenso lässt sich der Zentrischspanner Zentrok für kubische Werkstücke mit einem Spannkopf für runde Teile bestücken.

Spannmittel punkten vor allem bei Einzel- und Kleinserienfertigung

Gerade in der Einzel- und Kleinserienfertigung von L’Orange mit einer großen Teilevarianz und Fertigungstoleranzen bis zu 0,001 mm können die Hainbuch-Spannmittel ihre Stärke – hohe Genauigkeit und schnelles Umrüsten – ausspielen, denn in der Fertigung werden die Bearbeitungszentren und CNC-Drehmaschinen im Durchschnitt täglich bis zu fünf Mal umgerüstet.

Dauerte früher beispielsweise das Umrüsten der Spannfutter von großen Backen auf kleinen etwa 35 min, so dauert es mit dem Toplus-Spannfutter samt dem hochgenauen Centrotex-Schnellwechselschnittstellen-Spannfutter maximal 5 min.

L‘Orange nutzt Centrotex-Spannmittel in eigener Ausbildungswerkstatt

Diese Vorteile sollen aber nicht nur in der Fertigung von L‘Orange genutzt werden. „Aufgrund der guten Erfahrung mit diesen Spannmitteln haben wir sie auch in unserer Ausbildungswerkstatt eingeführt, um unseren Facharbeiter-Nachwuchs mit dem Umgang mit diesen effizienten Spannmitteln schon frühzeitig vertraut zu machen“, erläutert Ausbildungsmeister Denis Züfle. So wurden ein Bearbeitungszentrum mit dem Hainbuch-Zentrischspanner Zentrok und eine CNC-Drehmaschine mit dem Toplus-Spannfutter und der Centrotex-Schnellwechselschnittstelle ausgerüstet.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/230469/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten