Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schnelle und genaue Analyse von S bis U

02.05.2009
Auf der Pittcon 2009 zeigte SPECTRO Analytical Instruments eine neue Variante des Handheld-RFA-Gerätes SPECTRO xSORT für die Untersuchung verschiedenster Probenarten.

Dieses Modell ist mit Applikationspaketen für RoHS-Compliance- und Blei-Screenings sowie für die Untersuchung von Böden in der Umweltanalytik sowie Erzen und weiteren Stoffen in der Erzaufbereitung erhältlich.

Das xSORT ist ein 1,7 kg leichtes Analysegerät für schnelle, zerstörungsfreie RFA-Übersichtsanalysen. Es analysiert in nur wenigen Sekunden zerstörungsfrei alle wichtigen in einer Probe enthaltenen Gehalte der Elemente im Bereich von Schwefel bis Uran.

Dank eines neu entwickelten Silizium-Drift-Detektors (SDD) verarbeitet es Signale bis zu zehnmal schneller als die in Handheld-RFA-Geräten üblicherweise eingesetzten Detektoren. Dirk Wissmann, Produktmanager für RFA-Geräte bei SPECTRO, erklärt: "Je nach Aufgabenstellung können Anwender die hohe Ausleserate nutzen, um mit dem xSORT wesentlich schneller zu messen als mit anderen Geräten. Oder sie lassen sich genauso viel Zeit wie bisher, erfassen aber viel mehr Signale und erreichen so bessere Nachweisgrenzen oder auch eine höhere Genauigkeit."

Zu den wichtigsten Einsatzgebieten der neuen Modellvariante gehören schnelle RoHS-Compliance- und Blei-Screenings, berichtet Wissmann: "In den Vereinigten Staaten wurden jüngst immer wieder Bleirückstände in Spielzeug, Schmuck und Kosmetika entdeckt. Produktrückrufe und hohe Schadensersatzforderungen waren die Folge. Dieses Thema bleibt deshalb aktuell und erfasst weltweit immer mehr Branchen, bis hin zum klassischen Groß- und Einzelhandel." Das xSORT kann in diesem Bereich seine Stärken voll ausspielen: Der Analysator arbeitet zerstörungsfrei, kann flexibel eingesetzt werden und ist laut Pressemitteilung günstig in der Anschaffung. Zudem kommt bei den Screenings seine hohe Messgeschwindigkeit voll zum Tragen: "Wenn ein Lagerist mehrere Hundert Produkte am Stück testen soll, macht es einen großen Unterschied, ob er das RFA-Gerät 30 oder 90 Sekunden stillhalten muss", erklärt Wissmann. "Mit dem xSORT wird er nicht nur schneller fertig - sondern auch ohne Muskelkater."

Zweites wichtiges Einsatzgebiet sind schnelle Übersichtsanalysen in der Umweltanalytik. Anwender können mit dem Gerät auf Knopfdruck die Zusammensetzungen von Böden und Schlämmen prüfen oder kontrollieren, ob ein alter Telegrafenmast mit verbotenen Holzschutzmitteln behandelt wurde. Die Handhabung des Geräts ist denkbar einfach: Der Anwender presst die Sonde an den Boden oder die Probe, drückt den Auslöser und erhält binnen weniger Sekunden die elementare Zusammensetzung auf dem integrierten PDA angezeigt. Kleine oder dünne Proben können bei Verwendung der optionalen Docking-Station untersucht werden.

Für besonders genaue Ergebnisse und zusätzlichen Bedienkomfort ist das Gerät in verschiedenen Konfigurationsoptionen verfügbar. Hierzu gehören Ausführungen mit besonders großflächigem Detektor für genaue Bodenuntersuchungen oder mit einem integrierten GPS-Modul, das für Geologen bei der Analyse von Gesteinsproben den Fundort mitprotokolliert.

Diese neue Modellvariante ist ab sofort weltweit verfügbar. Ebenfalls erhältlich sind drei Applikationspakete für das Gerät - für RoHS-Compliance-und Blei-Screenings, für Umweltuntersuchungen und für Erze.

| LABO
Weitere Informationen:
http://www.labo.de/xist4c/web/Schnelle-und-genaue-Analyse-von-S-bis-U_id_510__dId_421580_.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops