Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schneckenrotoren automatisch schleifen

17.02.2010
Um die Kosten für das Schleifen von Schneckenrotoren so gering wie möglich zu halten, wurde die Rotations-Formschleifmaschine mit einer automatischen Be- und Entladestation ausgerüstet. Unterschiedliche Umlaufkettenförderer ermöglichen das Magazinieren bis zur Losgröße 100.

Höchste Genauigkeit bei bedienerarmer Fertigung von Schneckenrotoren waren Forderungen des Berliner Getriebeherstellers AMK Tornado. Gute Erfahrungen an einer älteren Mikromat-Gewindeschleifmaschine und exzellentes technologisches Wissen des Anwenders ermöglichten eine optimale Investitionsvorbereitung.

Schleifmaschine benötigt Be- und Entladestation

Die Entscheidung fiel für eine Mikromat-Rotationsformschleifmaschine in höchster Ausbaustufe. Um die Kosten in der Fertigung so gering wie möglich zu halten, war der Einsatz einer unabhängigen Be- und Entladestation zwingend notwendig.

Basis ist die Grundmaschine der gerade fertig entwickelten neuen Baureihe Mikromat-Rotationsformschleifmaschinen. Die Optimierung von Genauigkeit (erreichbare Qualität ISO 1), Flexibilität, Universalität und Produktivität standen im Vordergrund. Das Projekt bot Gelegenheit, den Baukasten hinsichtlich der Automatisierung und Effektivitätserhöhung auszubauen. Gleichzeitig ermöglicht der konsequent modulare Aufbau sehr kurze Lieferzeiten.

Schleifmaschine mit erhöhter Effizienz durch automatisches Be- und Entladen

Durch das automatische Be- und Entladen wird eine hohe Effizienz bei der Werkstück-Beschickung erreicht. Die bisher bekannte stabile Lösung eines Teilewechselsystems, der Top-Lader, ist inzwischen technisch überholt. So wird nunmehr eine Sideboard-Variante eingesetzt, die eine Reihe von Vorteilen ergibt.

Im Wesentlichen sind das der geschlossene Arbeitsraum mit externer Warteposition, der den öl- und schleifnebelfreien Werkstückwechsel ermöglicht, die schnellere Be- und Entladung für symmetrisch und asymmetrisch gespannte Werkstücke sowie die eigene Bedienoberfläche mit „background programming“ und Datenbanksystem zum Speichern und Laden der Werkstücke.

Schleifmaschine arbeitet über zehn Stunden ohne Bediener

Als Magazin sind unterschiedliche horizontale Umlaufkettenförderer bis zur Losgröße 100 Stück möglich. Dadurch wird die bedienerfreie Fertigung über bis zu zehn Stunden ermöglicht (zum Beispiel Nachtschicht).

Es ist eine schnelle Umrüstbarkeit auf neue Teiledurchmesser und Längen möglich. Somit ist die Voraussetzung zur kostengünstigen Fertigung von Klein-, Mittel- und Großserien gegeben. Eine Reduzierung der Stückzeiten, der Einzelkosten einer Schnecke im Getriebe und letztendlich des Gesamtpreises sprechen für den Erfolg dieser Entwicklung.

Mikromat präsentiert neue Schleifmaschinen auf der Grindtec

Derzeit ist bei Mikromat eine Innengewindeschleifmaschine in Entwicklung, die in der Automobil-Industrie oder bei Messmittelherstellern ihre Anwendung finden soll. Im Baukasten sind auch eine Miniatur- sowie eine Langgewindeschleifmaschine bis 10 m Schleiflänge vorgesehen. Auf der Grindec werden weitere Lösungen im Vordergrund stehen.

Dipl.-Ing. Thomas Warnatsch ist geschäftsführender Gesellschafter der Mikromat GmbH in 01239 Dresden.

Thomas Warnatsch | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/zerspanungstechnik/articles/250554/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Leichtbau serientauglich machen
24.04.2017 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Laserstrukturierung verbessert Haftung auf Metall und schont die Umwelt
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen

26.04.2017 | HANNOVER MESSE

Plastik – nicht nur Müll

26.04.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Seminar zu Einblicken in die unterschiedlichen Ebenen des 3D-Druckens und wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten - 2017

26.04.2017 | Seminare Workshops