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Schaltanlage mit Einschub

30.03.2009
Igel Elektronik stellt auf der Hannover-Messe 2009 mit dem Schaltanlagensystem MV-CS eine Weltneuheit im Mittelspannungsbereich vor, das durch seine Einschubtechnik eine hohe Flexibilität und Planungssicherheit bieten soll. Das System nutzt eine einzige technische Plattform für alle denkbaren Anwendungen. Ein modularer Aufbau soll eine größtmögliche Produktionsstandardisierung ermöglichen.

Das Schaltanlagensystem besteht aus einer Einschub- und einer Basiseinheit. Letztere verfügt nur über Stromschienen zur Energieverteilung sowie Kontaktierung. Alle anderen elektrotechnisch relevanten Komponenten befinden sich im Einschub.

Einschübe für leichte Wartung und Reparatur

Die einsetzbaren Einschübe sollen eine einfache Wartung und Reparatur garantieren und den Einsatz verschiedener Schaltkomponenten erlauben. Technologiewechsel, freie Wahl der Anlagenkonfiguration oder nachträgliche Leistungserhöhung sind nach Aussagen des Herstellers jederzeit im Plug’n’Play-Modus innerhalb weniger Minuten durchführbar.

Das MV-CS-Schaltanlagensystem ist nach IEC typgeprüft Die Tür des Schaltschranks wird erst nach vollständiger Trennung der Einschübe vom Versorgungsnetz entriegelt. Ein integriertes Kanalsystem sorgt für eine fehlerortunabhängige Druckentlastung. Das System kann den Angaben zufolge jede herkömmliche Schaltanlage ersetzen. Jörg Westhoff, Geschäftsführer von Igel Elektronik: „Dank der Einschübe spart das MV-CS Platz im Schaltraum, ist leicht zu warten und jederzeit für neue Anwendungen konfigurierbar.“

Schaltanlagensystem erlaubt schnelle Fehlerbeseitigung

Ein Hauptziel der Entwicklung war die schnelle Fehlerortung und Behebung im Notfall. Dabei sollte sowohl die sofortige Wiederaufnahme des Betriebes möglich sein, als auch eine einfache Reparatur des defekten Gerätes gewährleistet werden. Schaltanlagensystem.

Dazu wird die Redundanzmöglichkeit des Schaltanlagensystem genutzt. Das defekte Gerät kann ohne Systemausfall repariert und danach zum Redundanzbetrieb wieder eingesetzt werden. Die Reparaturmöglichkeit im ausgezogenen, spannungslosen Zustand vergrößert die Sicherheit für die Instandhaltungsmitarbeiter. Ein vorgegebener Schaltablauf soll eine Fehlbedienung und Gefährdung der Servicemitarbeiter verhindern.

Einzüge des Schaltanlagensystems bieten freien Zugang zu Bauteilen

Für die Wartung des Schaltanlagensystems ist ein freier Zugang zu den im Einschub installierten Bauteilen vorteilhaft. Weil der Auszug ortveränderlich ist, kann er entweder direkt im Schaltraum oder an jedem anderen Ort in dem Gebäude gewartet werden. Im ausgezogenen Zustand lassen sich die Basiseinheiten sehr einfach reinigen und inspizieren.

Im Bedarfsfall kann die Stillstandzeit während der Wartung minimiert werden. Dazu benötigt man eine Austauschkomponente, die dann sequentiell gegen die zu wartenden Einschübe ausgetauscht wird.

Igel Elektronik auf der Hannover-Messe 2009: Halle 12, Stand B43

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/energietechnik/articles/177992/

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