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Robuste Komponenten erweitern Einsatzbereich für RFID-Technik

15.11.2010
Mit neuen Produkten stärkt die Siemens-Division Industry Automation ihr RFID-Produktportfolio (Radio Frequency Identification) im UHF-Frequenzbereich (Ultra High Frequency). Zu den Neuvorstellungen gehören Antennen, ein mobiles Lesegerät sowie besonders hitzefeste und kompakte Datenträger im Smart-Label-Format.

RFID-Systeme, die im UHF-Spektrum arbeiten, werden aufgrund ihrer Reichweiten von mehreren Metern erfolgreich in der Logistik, im Materialfluss und zunehmend auch in der Fertigung verwendet. Ihr Einsatz schafft Transparenz und ermöglicht somit die Optimierung vieler Prozesse im Unternehmen. Mit überaus robusten Komponenten trägt Siemens zur weiteren Verbreitung der RFID-Technik in bewährten und neuen Einsatzbereichen bei.


Zwei kompakte UHF-Antennen ergänzen das umfassende RFID-Produktportfolio der Siemens-Division Industry Automation. Die Antenne Simatic RF640A mit den Maßen 185 x 185 x 45 Millimeter arbeitet mit zirkularer Polarisation, während das gleich dimensionierte Modell RF642A eine lineare Polarisation verwendet. Je nach eingesetztem Reader beträgt die Reichweite der Antennen bis zu vier Metern. Beide Antennen erfüllen die Anforderungen der hohen Schutzart IP67 und sind für Betriebstemperaturen von -25 bis +75 Grad Celsius ausgelegt. Sie eignen sich damit für den Einsatz im Innen- und Außenbereich.

Eine weitere Siemens-Neuheit ist das mobile RFID-Lesegerät Simatic RF680M. Der Reader enthält ein Farbdisplay in VGA-Auflösung mit 640×480 Pixel sowie eine ergonomische Tastatur. Der Nutzer profitiert von der besseren Lesbarkeit und kann das Gerät durch die veränderte Anordnung der Tasten mit nur einer Hand bedienen. Ferner wurde die Sendeleistung des RFID-Moduls auf 500 mW ERP (Milliwatt; Effective Radiated Power) verstärkt, die CPU-Leistung auf 624 MHz erhöht und der Speicher auf 1 GB Flash und 256 MB RAM im Vergleich zum Vorgängermodell erweitert. Die vorinstallierte RF600-Software bietet Service- und Testfunktionen für das Lesen sowie Beschreiben von Datenträgern und Smart-Labels. Erfasste Daten lassen sich übersichtlich in Dateistrukturen abspeichern. Außerdem wird eine API-Bibliothek (Application Programming Interface) mitgeliefert.

Mit diesen Programmierschnittstellen kann der Kunde eigene RFID-Anwendungen für das mobile Lesegerät erstellen. Da RF680M das Standard-Betriebssystem Windows CE verwendet, lässt sich das Gerät einfach in bestehende IT-Netze und Prozessinfrastrukturen einbinden. Mit der hohen Schutzklasse IP65 eignet sich der neue Reader für den Einsatz in besonders rauen industriellen Umgebungen wie der Produktionslogistik oder Lagerverwaltung.

Im Bereich der RFID-Datenträger stellt Siemens das hitzefeste Smart-Label Simatic RF680L vor. Es ist eine Stunde mit Temperaturen bis 220 Grad Celsius oder sechs Stunden mit bis zu 200 Grad Celsius belastbar und eignet sich somit für beanspruchende industrielle Anwendungen wie Lackierstraßen und andere Hochtemperatur-Applikationen. Mit dem neuen Smart-Label lassen sich Erzeugnisse dauerhaft kennzeichnen und über die gesamte Wertschöpfungskette in Materialfluss, Produktion und Logistik verfolgen. Die hohe Speicherkapazität erweitert den Einsatzbereich von RF680L zusätzlich. So bietet der Datenträger eine Speicherkapazität von 240 Bit für die EPC-Identifikationsnummer (Elektronischer Produkt-Code) sowie weitere 512 Bit für Anwenderdaten.

Siemens entwickelt seit 25 Jahren RFID-Systeme für Produktion und Logistik und ist mit mehr als 300.000 installierten RFID-Schreib- und Lesegeräten Marktführer in Europa. Der Konzern liefert für unterschiedliche Branchen und für verschiedenste Zwecke optimierte Funk-Datenträger samt erforderlicher Software – von der RFID-Middleware bis zu Anwendungssoftware.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA 2606“ an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro.http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 39 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 7,0 Milliarden Euro.www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2010112606d

Peter Jefimiec | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/ident

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