Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ROBA®-linearstop - Sicherheitsbremse für dynamische Abbremsungen von linearen Bewegungen

12.08.2011
Die meisten heute am Markt verfügbaren Bremselemente für lineare Bewegungen fungieren als reine Klemmeinheiten. Sie sind nicht für dynamische Bremsvorgänge geeignet, sondern lediglich dafür konzipiert, die Achsen im Stillstand sicher zu halten. Die ROBA®-linearstop hingegen ist eine vollwertige Sicherheitsbremse nach BG-Prüfgrundsatz. Sie erlaubt es, Achsen aus der Bewegung zuverlässig abzubremsen.

Die dynamischen Sicherheitsbremsen der Baureihe ROBA®-linearstop arbeiten nach dem fail-safe-Prinzip. Die Bremskraft wird von Druckfedern erzeugt und über eine konische Fläche auf eine Spannzange spielfrei übertragen.


Sicherheitsbremsen der Baureihe ROBA®-linearstop sind für dynamische Bremsvorgänge konzipiert und lassen sich direkt an normbasierte Zylinder nach DIN ISO 15552 anbauen.

Diese Spannzange klemmt die Bremsstange stufenlos, ohne deren Position zu verändern. In geschlossenem Zustand ist die Bremse in beide Bewegungsrichtungen belastbar. Dynamische Bremsungen können aus Geschwindigkeiten von maximal 2 m/s ausgeführt werden.

Dynamische Stopps wurden auf dem mayr®-Fallprüfstand nach den Vorgaben des BG-Prüfgrundsatzes gestestet. Entsprechend den Anforderungen der Berufsgenossenschaften werden die Probanten eine Million mal statisch ohne Last und eine Million mal mit Lastübernahme geschaltet. Bei jeder 1000sten Schaltung wird aus der Bewegung dynamisch abgebremst. Die ROBA®-linearstop Bremseinheit hat im Dauerversuch 30.000 dynamische Bremsvorgänge mit Maximalbelastung problemlos erreicht und ist damit deutlich besser als der BG-Prüfgrundsatz, welcher nur 1.000 dynamische Bremsungen fordert.

ROBA®-linearstop Sicherheitsbremsen sind direkt anbaubar an normbasierte Zylinder nach DIN ISO 15552. Sie können zudem einfach, schnell und ohne aufwändige Anpassungen in unterschiedliche Antriebskonstellationen integriert werden. Im Gegensatz zu anderen Linearbremssystemen muss die ROBA®-linearstop nicht am Schlitten mitfahren. Damit vereinfacht sich die Zuführung der Pneumatikleitungen. Die Bremse kann mit einem stehenden Maschinenteil verschraubt werden. Die zylindrische Kolbenstange wird durch die zentrale Bohrung der Bremse geführt und mit dem Schlitten des Linearantriebs verbunden.

Beim Verfahren des Schlittens schiebt sich diese Kolbenstange axial durch die ROBA®-linearstop. Schließt die Bremse wird der Schlitten dynamisch gebremst und anschließend spielfrei und positionsgenau gehalten. Die Achse ist in beide Bewegungsrichtungen gesichert. Gelüftet wird die Bremse pneumatisch mit 4 bis 6 bar, entsprechend der eingestellten Bremskraft. Ein integrierter Initiator meldet permanent den Schaltzustand der Bremse. Die ROBA®-linearstop Bremseinheit wird in vier Baugrößen mit Nennhaltekräften von 1,5 kN bis 40 kN angeboten.

Chr. Mayr GmbH + Co.KG
Eichenstraße 1, 87665 Mauerstetten
Tel. 08341/804-0, Fax 08341/804-421
E-Mail: info@mayr.de

Hermann Bestle | Chr. Mayr GmbH + Co.KG
Weitere Informationen:
http://www.mayr.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Aufwind für die Luftfahrt: University of Twente entwickelt leistungsstarke Verbindungsmethode
23.01.2017 | University of Twente

nachricht Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel
17.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie