Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vor Risiken schützen

01.02.2009
muss man die Mitarbeiter in der Aluminiumindustrie. Flüssiges Aluminium und Aluminiumspritzer bleiben beispielsweise auf herkömmlicher Hitzeschutzkleidung kleben. Das Material ist selbst im flüssigen Zustand extrem zähflüssig, es haftet an derartigen Geweben und perlt nicht ab. Dadurch besteht die Gefahr, dass das heiße Metall durch das Gewebe dringt und böse Verletzungen verursacht.

Anders bei der neuen Initial-Kollektion Profi Alutec. Deren Fasermischung mit Wollanteil und die spezielle Gewebekonstruktion sorgen dafür, dass flüssiges Aluminium schnell auf dem Gewebe abgleitet. Somit ist ein hervorragender Schutz gewährleistet. Lange Jacke, Latzhose und Bundhose bieten mit einer Gewichtslage von 360 g/qm bereits den Index D3 - also das höchste Schutzniveau der EN 531.

Dieser Index besagt, dass bei einer Menge von > 350 g flüssigen Aluminiums innerhalb von 30 Sekunden keine Verbrennungen zweiten Grades zu erwarten sind.

Neben dem Schutz für hitzeexponierten Industriearbeiten (EN 531 A, B1, C1, D3, E3) sind die drei Bekleidungsteile auch nach EN ISO 11611-1-2, Klasse 1 (neue Schweißerschutz-norm) zertifiziert. Die drei Basisteile der Kollektion bieten genügend Taschen, verdeckte Druckknöpfe, Reflexpaspel auf Brust und Rücken bzw. aufgesetzte Reflexstreifen am Bein. Jeweils in den Farbstellungen Rot/Royal bzw. Royal/Rot erhältlich, zeichnen sich alle Kleidungsteile durch hohen Tragekomfort aus. Dazu passend gibt es ein Herrenhemd mit verdeckten Druckknöpfen, weitenregulierbarem Ärmelabschluss und einer Brusttasche mit Patte ganz besonders sicher. Das Hemd ist zertifiziert nach EN 531, A, B1, C1, D2 und E2. Dienstleister Initial bietet eine Art textile Vollversorgung für industrielle Arbeitsplätze. Mit einer Anprobe vor Ort wird jeder Mitarbeiter in den passenden Größen ausgestattet. Auf eine Änderung der Konfektionsgröße wird kostenfrei reagiert. Die frische Wäsche, die trägerbezogen mit einem Barcode gekennzeichnet ist, liegt Tag für Tag zum Arbeitseinsatz bereit. Dafür sorgen bundesweit über 100 Textil-Servicefahrer, die jeden Kunden im regelmäßigen Turnus zuverlässig beliefern und auf Wunsch die Bekleidungsteile in die individuellen Schrankfächer der Träger einräumen. Die Mitarbeiter werfen die schmutzigen Hosen, Jacken oder Hemden einfach in einen dafür vorgesehenen Sammelbehälter, der regelmäßig geleert wird. Schmutzige und saubere Kleidungsteile sind hygienisch einwandfrei voneinander getrennt. In eigenen zertifizierten Wäschereien wird die Bekleidung unter RABC-Bedingungen normgerecht gewaschen und geprüft. Bei der Wiederaufbereitung und Kontrolle der Kleidung bietet Initial höchste Qualitätsstandards. Nicht mehr funktionstüchtige Bekleidungsstücke werden sofort fachmännisch repariert oder wenn notwendig ausgetauscht.

| SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/xist4c/web/Vor-Risiken-schuetzen_id_161__dId_407380_.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexiblere Turbomaschinen entwickeln
23.05.2017 | FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

nachricht WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen
23.05.2017 | Westsächsische Hochschule Zwickau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften