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Rapid Prototyping von Mehrkomponententeilen

13.08.2009
Als Ergänzung etablierter Prototyping-Verfahren wurde von Speedpart das Mehrkomponenten-Printing Polyjet 3D entwickelt. Es ermöglicht die Herstellung von Mehrkomponententeilen.

Das Werkstoffspektrum reicht dabei von thermoplastischen Kunststoffen wie PC, ABS und PP als Hartkomponente bis zu weichen gummiartigen Werkstoffen. Erste Musterteile einer Zwei-Komponenten-Kabeltülle für die Fahrzeugindustrie wurden bereits hergestellt. Die Hart- und Weichkomponenten entstanden dabei in einer Art Bauprozess.

Feine Detaillierung kennzeichnet Musterteile

Für die komplexen, hinterschnittigen Strukturen der Weichkomponente kam das Printing-Verfahren zur Anwendung. Kennzeichnend für die Musterteile sind laut Anbieter eine feine Detaillierung sowie die Werkstoffeigenschaften und Farben. Diese Merkmale des späteren Serien-Spritzgießteils werden bereits bei den Modellen dargestellt.

Nach einer Einbau-Untersuchung an einem Fahrzeug hat man die Zwei-Komponenten-Prototyp-Spritzgießform gefertigt, wobei die komplexen Schieber für die hinterschnittigen weichen Elastomerbereiche im Lasersinterverfahren entstanden. Das direkte Metall-Laser-Sintern (DMLS) habe die Fertigungsdauer um mindestens zwei Wochen verkürzt. Nach drei Wochen fand die Bemusterung der Prototyp-Spritzgießform statt.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/rapidprototyping/articles/225303/

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