Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Profinet-Kommunikation noch leistungsfähiger und flexibler

01.04.2010
Siemens hat die Profinet-Funktionalität ihrer Simatic-S7-300- und -S7-400-Controller um die Funktionen Shared Device, Intelligent Device (I-Device) und Media Redundancy Protocol (MRP) erweitert.

Dies ermöglicht einfachere Systemkonfigurationen zum Beispiel in fehlersicheren Anwendungen, schlankere und flexiblere Topologiearchitekturen bei mehreren vernetzten Steuerungen und eine höhere Anlagenverfügbarkeit. Die neue Firmware bietet zudem erweiterte Diagnosefunktionen über benutzerdefinierbare Webseiten und unterstützt Taktsynchronität über Profinet.


Mit Shared Device greifen mehrere Simatic-Steuerungen auf ein Profinet-E/A (Eingabe/Ausgabe)-Gerät zu, etwa ein dezentrales Peripheriesystem. Dies ermöglicht einfachere Systemkonfigurationen zum Beispiel in fehlersicheren Anwendungen. Hier können nun Standard-CPU und fehlersichere CPU dasselbe dezentrale Peripheriesystem nutzen.

Intelligent Device (I-Device) erlaubt eine E/A-Kommunikation einer CPU zu anderen überlagerten oder zentralen Steuerungen. Bisher war nur der hierarchische Zugriff von zentraler CPU auf unterlagertes E/A-Gerät möglich. Mit I-Device kann die Topologiearchitektur bei mehreren vernetzten Steuerungen schlanker und flexibler ausgelegt werden. Zum Beispiel vereinfachen sich die Verbindung von Steuerungen aus mehreren Projekten und die Integration von Siemens-Controllern mit Controllern anderer Hersteller innerhalb eines Kommunikationsnetzwerkes.

Mit dem Media Redundancy Protocol (MRP) erhöht sich die Anlagenverfügbarkeit. Dazu wird zunächst die Netzwerkinfrastruktur redundant in Ringtopologie installiert, zum Beispiel per Industrial Ethernet Switches oder über die integrierten Profinet-Schnittstellen der Simatic-Steuerungen und dezentralen Peripheriesysteme. Bei Unterbrechung der Kommunikation in einem Teil der Ringinstallation ist nur dieser Abschnitt betroffen, ohne kompletten Anlagenstillstand. Damit lassen sich Wartungs- und Reparaturarbeiten ohne Zeitdruck ausführen. Das MRP-Protokoll gewährleistet eine Rekonfigurationszeit binnen 200 Millisekunden.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Industry Sector
Industry Automation and Drive Technologies
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. 0848 822 844
Fax 0848 822 855
E-Mail: automation.ch@siemens.com

| Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Das Auto lernt vorauszudenken
28.06.2017 | Technische Universität Wien

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die turbulente Atmosphäre der Venus

25.07.2017 | Physik Astronomie

SEEDs – Intelligente Batterien mit zellinterner Sensorik

25.07.2017 | Energie und Elektrotechnik

Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

25.07.2017 | Physik Astronomie