Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Präzision findet Präzision

20.07.2011
Die Beleuchtungstechnik ist ein fester Bestandteil der Innenraum-Gestaltung moderner Industriegebäude. Insbesondere eine prozesssichere Fertigung von Präzisionsprodukten setzt stets auch optimale Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz voraus. Deshalb entschied sich die Baumer Group, Hersteller hoch- wertiger Sensorsysteme, für den Einsatz von Arbeitsplatz- Leuchten von Waldmann.

Die Baumer Group gilt als einer der international führenden Spezialisten für die Fertigung innovativer Sensoren und Sensorlösungen. Die Produkte des Unternehmens sichern in zahlreichen automatisierten Anwendungen auf der ganzen Welt einen zuverlässigen Betrieb.

Entsprechend groß ist die Zahl der Kunden. Sie kommen aus nahezu allen Branchen. Angefangen von der Energie-, Verfahrens- und Umwelttechnologie, über die Halbleiter-, Getränke- und Nahrungsmittelindustrie bis hin zur Labortechnik, der Robotik sowie dem Maschinen- und Fahrzeugbau. Selbst Formel 1-Boliden haben Sensoren von Baumer an Bord.

Die Fertigung der Sensoren erfordert ein Maximum an Fingerspitzengefühl, denn die Produkte sind mitunter winzig. Einige Sensoren haben gerade mal einen Durchmesser von drei Millimeter. Um damit präzise arbeiten zu können, spielt das richtige Licht eine wichtige Rolle. Deshalb sind die Fertigungsräume des Unternehmens im schweizerischen Frauenfeld zwar mit Deckenleuchten ausgestattet. Doch im Zuge des praktizierten Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Muda wurde auch das Thema Lichtqualität kritisch hinterleuchtet. „In besserem Licht kann man besser arbeiten“, lautete die Anregung der Mitarbeiter, die damit auf die Notwendigkeit einer lichttechnischen Optimierung ihrer Arbeitsplätze aufmerksam machten. Infolgedessen wurden Lichtlösungen verschiedener Anbieter getestet. Das Unternehmen entschied sich schließlich für den Schwenningener Leuchtenhersteller Waldmann, denn er konnte Baumer in punkto Lichtqualität und ESD überzeugen. Elektronische Bauteile sind stets hochempfindlich gegen Überspannung, die die Qualität der Präzisionsprodukte beeinträchtigen, ihre Funktion schädigen oder sogar zerstören kann. Daher hat ESD bei Baumer besonderen Vorrang. Das heißt unter anderem: Arbeitsschuhe, Tische, Stühle und auch Arbeitsplatzleuchten dürfen sich statisch nicht aufladen. Gut also, dass die ESD-Leuchten von Waldmann mit einer Spezialbeschichtung ausgestattet sind, die Aufladungen verhindert und die kontrollierte Ableitung der Spannungen garantiert.

Licht nach Maß
Die richtige Beleuchtung am richtigen Ort ist ein entscheidender Faktor am Arbeitsplatz. Der Spezialist hat dafür eigens ein Konzept entwickelt, das dem Kunden Licht nach Maß bietet. Es heißt Twin-C und basiert auf der Kombination von intelligenten Lichtlösungen (das erste C im Markennamen steht deshalb für Concept) mit den dafür passenden Komponenten – sprich Components. Auf Basis der jeweiligen Tätigkeiten, der speziellen Lichtsituation vor Ort und der Anforderungen durch die einschlägigen Normen erarbeitet der Leuchtenbauer eine individuelle Lichtlösung.

Steht das Lichtkonzept fest, geht es in die nächste Phase: Die Auswahl und Festlegung der richtigen Components. Hier werden die erforderlichen Produkte aus dem Waldmann-Sortiment definiert. Denn eine sinnvolle Komponentenauswahl hat Effekte auf verschiedene Faktoren im anwendenden Unternehmen: Produktivität, Sicherheit, Gesundheit und Energieeinsparung. Wenn Licht richtig eingesetzt wird, steigert es die Produktivität von Unternehmen.

Wissenschaftliche Langzeittests an Industriearbeitsplätzen haben erwiesen: Licht steigert die Leistung, senkt den Ausschuss und reduziert Ermüdung. Zudem erhöht es die Sicherheit, weil Mitarbeiter und Bedienpersonal mehr sehen und erkennen können. So helfen die richtigen Lichtlösungen dabei, Fehler, Unfälle und Stillstände zu vermeiden. Des Weiteren fördert Licht die Gesundheit, wenn es individuell auf Mitarbeiter und deren Bedürfnisse eingestellt wird. Als vierten und nicht zu vernachlässigenden Faktor spart „richtiges“ Licht auch Energie. Nicht über gesamte Hallenflächen hinweg einheitlich eingesetzt, sondern selektiv, können trotz teilweise höheren Beleuchtungsstärken unter dem Strich Energie eingespart und Kosten gesenkt werden.

Dieses Konzept hat auch die Baumer Group überzeugt. Hier besteht die konkrete Lichtlösung aus zwei Komponenten: Der Systemleuchte und einer ESD-Lupenleuchte. An den Fertigungsinseln sorgen fast 200 Waldmann-Systemleuchten vom Typ SAMC/SAMCE mit verspiegeltem Parabolraster für eine ebenso gleichmäßige wie helle und blendfreie Ausleuchtung der Arbeitsfelder. Je nach Anforderung können sie mit unterschiedlichen Leuchtmitteln bestückt werden – mit einer oder zwei 36 Watt- oder zwei 24 Watt-Kompakt-Leuchtstofflampen.

Die Lichtlösungen aus Schwenningen erfreuen sich bei den Mitarbeitern der Baumer Group hoher Akzeptanz. Das präzise Licht verbessert nicht nur nachweislich die Arbeits- und Ergebnisqualität, sondern sorgt auch insgesamt für Wohlbefinden. Dass die Beleuchtung darüber hinaus energieeffizient ist, rundet das Beleuchtungskonzept ab. ms

| SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/Industriebau-Gebaeudetechnik/Industriebau---Gebaeudetechnik---Arbeitsplatz-Systemleuchten--ESD-Lupenleuchten

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Aufwind für die Luftfahrt: University of Twente entwickelt leistungsstarke Verbindungsmethode
23.01.2017 | University of Twente

nachricht Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel
17.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie

Vom Feld in die Schule: Aktuelle Forschung zu moderner Landwirtschaft für den Unterricht

23.01.2017 | Bildung Wissenschaft

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten