Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Portfolio für Leistungsteile und Control Units der Frequenzumrichter-Reihe Sinamics G120 erweitert

16.03.2012
Siemens Industry erweitert den modularen Baukasten der Frequenzumrichter-Reihe Sinamics G120 um zwei neue Leistungsteile und eine neue Control Unit.

Im Zuge der konsequenten Weiterentwicklung basieren die Power Module PM240-2 FSA und PM230 IP20 der nächsten Generation auf einer neuen Hardware-Plattform, die eine höhere Leistungsdichte aufweist und dank der so genannten Push-through-Technologie innovative Kühlkonzepte bietet.


Die Control Unit CU240E-2 ist ab sofort auch in der Kommunikationsvariante Profinet, dem Ethernet-Standard für die Automatisierung, verfügbar. Dadurch ist der Einsatz Ethernet-basierter Anlagenkonzepte in Echtzeit einfach realisierbar.

Das modulare Frequenzumrichtersystem Sinamics G120 wird weiterentwickelt. Mit dem PM240-2 FSA stellt Siemens ein Leistungsteil vor, das auf einer neuen Hardware-Plattform basiert und in der Baugrösse FSA statt der bisherigen 1,5 kW Überlast (LO) eine Leistungsdichte von bis zu 3 kW bei geringer Überlast (LO) erreicht. Darüber hinaus sind mit der so genannten Push-through-Technologie innovative Kühlkonzepte möglich, so dass auch Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen an die Entwärmung im Schaltschrank bedient werden können. Ab dieser Generation steht ausserdem ein Leistungsteil mit integriertem Filter in kompakter Bauform zur Verfügung.

Auch die Control Unit CU240E-2 wurde für die Sinamics-G120-Reihe weiterentwickelt. Neben den bisher verfügbaren Profibus DP und den Kommunikations-Schnittstellen RS485, USS und Modbus-RTU ist die neue Control Unit auch in der Kommunikationsvariante Profinet verfügbar. Als Weiterentwicklung des Profibus-DP-Feldbusses ermöglicht Profinet mehr Flexibilität, Effizienz und Performance in der industriellen Kommunikation. So kann zum Beispiel die Feldbus- und Ethernet-Kommunikation parallel mit der gleich hohen Datenrate erfolgen. Via Profinet können Daten zudem schnell für performante Anwendungen ausgetauscht werden.

Um bei Ausfall einer Übertragungsstrecke die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen, kann mittels Medienredundanz ein alternativer Kommunikationsweg bereit gestellt werden. Die mit allen G120-Leistungsteilen kombinierbare Control Unit CU240E-2 verfügt standardmässig über die Sicherheitsfunktion STO (Safe Torque Off) und weist darüber hinaus in der F-Variante die erweiterten Sicherheitsfunktionen SS1 (Safe Stop 1) und SLS (Safely Limited Speed) auf. Per integriertem USB-Anschluss ist die Inbetriebnahme sehr einfach.

Sinamics G120 ist als universeller Antrieb für den gesamten Industrie- und Gewerbebereich geeignet. Er wird unter anderem in den Branchen Maschinenbau, Automobil, Textil, Druck und Verpackung, Chemie sowie in übergreifenden Anwendungen, zum Beispiel der Fördertechnik, eingesetzt.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Industry Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. 0848 822 844
automation.ch@siemens.com

| Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE