Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Polysoude stellt neue WIG-Schweißanlage zum automatisierten Orbitalschweißen vor

29.06.2009
Auf der Messe „Schweißen und Schneiden 2009“ in Essen führt der französische Spezialist für das automatisierten WIG-Schweißen Polysoude die mobile, 300 A starke WIG-Schweißstromquelle P6 neu am Markt ein. Daneben stehen besonders wirtschaftliche Systeme, Geräte, Komponenten und Lösungen zum orbitalen und mechanisierten Verbinden wie Auftragen im Fokus des Messeauftritts, so das Unternehmen.

Die WIG-Schweißstromquelle P6 dient zum automatisierten Orbitalschweißen von Rohrverbindungen und erschließt dem Anlagenbau neue Fertigungsmöglichkeiten, heißt es in der Polysoude-Mitteilung weiter. Grundlage sei die intuitive Bedienerführung, verbunden mit dem modularen Anlagenkonzept, wie sie bislang nur vom kleineren Schwestermodell P4 bekannt sei. Über den großformatigen Touchscreen als Mensch-Maschine-Schnittstelle würden sämtliche Interaktionen mit der Schweißstromquelle laufen, sie gebe über die Software alle Befehle an die interne Elektronik und übermittle dem Bediener den Stand des Fügeprozesses.

Weitere Besonderheiten der neuen WIG-Schweißstromquelle seien die selbständige Anlagenkonfiguration sowie die Auto-Programmierung. Hinzu komme die Echtzeit-Schweißdatenerfassung für ein reproduzierbares Schweißergebnis: So erkenne die Schweißmaschine nicht nur den angeschlossenen Werkzeugtyp (Schweißkopf/-zange), sondern auch, mit welchen Grenzwerten dieser arbeiten kann. Die Auto-Programmierung übernimmt das Einstellen der Schweißparameter bis ins Detail, wie Polysoude mitteilt.

Auch bei Schweißköpfen für das automatisierte Orbitalschweißen hat Polysoude auf der „Schweißen und Schneiden“ neues im Angebot, wie das Unternehmen im Vorfeld der Messe ankündigt. Sowohl bei den offenen wie auch geschlossenen Schweißzangen seien die neuen Modelle kompakter, mit geringerem Gewicht, leichter in der Handhabung und mit vom Rohrdurchmesser unabhängigen Schnellspannsystemen.

Für das Veredeln der Innen- und Außenwände von Rohren und Komponenten aus kostengünstigem Kohlenstoffstahl hat Polysoude nach eigenen Angaben ein effektives System zum WIG-Heißdraht-Auftragschweißen entwickelt. In kurzer Zeit sei das Unternehmen damit zum führenden Spezialisten auf den Erdöl- und Erdgas-Explorationsfeldern Europas, Asiens und des Nahen Ostens geworden.

Für den Kesselbau in der Kraftwerksindustrie hat der französische Schweißanbieter das WIG-Engspaltschweißen als spezielle automatisierte Fügetechnik entwickelt, heißt es. Dieses Schweißverfahren eigne sich zum Fügen dickwandiger, rotationssymmetrischer Werkstücke, vor allem bei Wandstärken zwischen 25 und 300 mm. Nachdem die neue Schweißtechnik den Kraftwerksbauern bereits vorgestellt wurde, präsentiert Polysoude diese nun erstmals dem breiten Fachpublikum auf der „Schweißen und Schneiden 2009“.

Polysoude S.A., Tel. (00 33 2) 40 68 11 00, www.polysoude.com, Halle 3, Stand 108

Stéphane Itasse | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/verbindungstechnik/articles/197356/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht HEIDENHAIN LIP 6000: genau, kompakt und zuverlässig
12.10.2017 | DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH

nachricht Prüfstände modernisiert: Fraunhofer LBF testet Bauteile in brennbaren Medien unter zyklischer Belastung
11.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise