Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Panel-PC bietet Prozesssicherheit und Visualisierung bei jedem Schraubvorgang

12.09.2008
Aufbauend auf der im eigenen Haus entwickelten parametrierbaren Schraubersteuerung C50S stellt Weber ein neues Produkt vor. Die durchgängig offene und maschinennah einsetzbare Lösung basiert auf einem wartungsfreien Panel-PC mit Embedded-Betriebssystem, Soft-PLC und HMI-Software.

Anforderung an die neue Produktlösung waren unter anderem schnelle Umrüstzeiten bei Montageprozessen, wie das Unternehmen erklärt. Produktspezifische Prozessparameter, wie Drehmomente und Drehwinkel, können über einen in die Schraubersteuerung implementierten Webserver ohne spezielle Zusatzsoftware von jedem autorisierten PC aus gelesen und geschrieben werden. Das ermögliche eine flexible Parametrierung der Schrauber – einschließlich der Visualisierung und Archivierung von Prozessdaten.

Der robuste und kompakte Industrierechner aus dem Hause Siemens kommt ohne Festplatte und Lüfter aus und bildet den Angaben nach eine ideale Plattform für Embedded-Automation: Das Gerät ist unempfindlich gegenüber Vibrationen, erhöhten Temperaturen und elektromagnetischen Einflüssen. Mit seinem integrierten 12“-Touchdisplay biete das 75 mm tiefe Gerät auf engem Raum die volle Funktionalität für maschinennahes Bedienen und Dokumentieren. Zur horizontalen und vertikalen Kommunikation sind zwei Industrial-Ethernet- und eine Profibus-DP-/MPI-Schnittstelle vorhanden.

Zu den ersten komplexeren Anwendungen der neuen Technik zählt eine Anlage mit sechs im Karree angeordneten Stationen für die Montage und Prüfung von Multifunktionstasten und Airbag-Komponenten in Pkw-Lenkrädern. Zur Visualisierung und Bedienung der Schraubautomaten hat Weber eine komfortable Oberfläche mit mehreren Bedienbildern pro Schraubereinheit entwickelt. Integriert ist zudem eine Java Virtual Machine zur Kommunikation mit der Weber-Schraubersteuerung, die auf diese Weise zum Ein- und Darstellen von Schraubpositionen ohne eigene Visualisierung auskommt. Alle Prozessdaten sind archivierbar.

Hauptvorteil gegenüber der Vorgängerlösung sei das komfortable Umschalten zwischen verschiedenen produktspezifischen Verschraubungsbildern. Die Schraub-station verfügt über ein berührungslos arbeitendes Identsystem mit je einem mobilen Datenspeicher (MDS) an jedem Werkstückträger. Ein Schreib-/Lesegerät an jeder Station erfasst die auf den MDS enthaltenen Informationen zur Anzeige der spezifischen Montageschritte und schreibt im Gegenzug die Daten der ausgeführten Schritte zurück. So lassen sich sämtliche Arbeitsschritte lückenlos dokumentieren, wie es heißt.

Für Anwendungen, die einen Datentransfer an überlagerte Systeme zur gesicherten Rückverfolgbarkeit erfordern, könne außerdem eine der integrierten Ethernet-Schnittstellen des Rechners genutzt werden. Der direkte Zugriff ermögliche Zykluszeiten von 1 ms.

Weber Schraubautomaten GmbH, Halle 5, Stand 5327

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung/articles/144230/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie