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Offene Schnittstellen verbinden Robotik und CNC bei Werkstatt-Anwendungen

29.09.2008
Mit standardisierten und offenen Schnittstellen der Steuerung Sinumerik 840D sl ermöglicht Siemens nach eigenen Angaben die einfache Integration von Robotern im Werkstattbereich. Anwender von Werkzeugmaschinen können damit Standardaufgaben erledigen und auf Automatik- oder Serienproduktion umstellen.

Durch den automatisierten Betrieb zum Beispiel zur Maschinenbeladung mit Robotern können Werkzeugmaschinen auch in Freischichten betrieben und so besser ausgelastet werden.

Die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit höherer Maschinenauslastung und gleichzeitiger flexibler Wechsel zwischen individueller Fertigung und automatisiertem Serienbetrieb sind Anforderungen, denen sich Zulieferer im Werkstatt-Bereich gegenüber sehen. Mit den offenen Schnittstellen der Werkzeugmaschinensteuerung Sinumerik 840D sl können Anwender Hilfsroboter einfach integrieren und so flexibel in Freischichten von bedienergeführtem Betrieb auf automatisierten Serienbetrieb umschalten. Die Schnittstelle der 840D sl ist standardisiert, sofort einsetzbar und erlaubt den Anschluss an eine Vielzahl von Industrierobotern, heißt es.

Industrieroboter können für verschiedene Zusatzaufgaben genutzt werden, darunter Beladevorgänge, Schneiden, Schweißen oder abschließende Oberflächenbearbeitungen. Durch das Be- und Entladen mittels Roboter können Maschinen besser ausgenutzt und auch während Freischichten in der Nacht oder am Wochenende betrieben werden. Übernimmt der Roboter andere Zusatzaufgaben in der Bearbeitung, verkürzt dies die Gesamtzykluszeit und erhöht gleichzeitig die Fertigungsqualität.

Über die offenen Schnittstellen der Sinumerik 840D sl können laut Siemens nicht nur Drehautomaten, Fräs- und Schleifmaschinen, sondern auch jede andere Werkzeugmaschine an Industrieroboter angebunden werden. Dabei kann ein Roboter auch für mehrere Maschinen eingesetzt werden. Das soll die Auslastung erhöhen, den ROI einer Maschine verkürzen und vor allem mittelständischen Fertigungsbetrieben die Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Die Basis sowohl für den bedienergeführten Betrieb als auch für die automatisierte Serienproduktion sind die Bedien- und Programmiertools Shop-Mill und Shop-Turn. Damit können die Maschinen einfach konfiguriert und die Werkstücke über eine grafische Bedienoberfläche programmiert werden. Die Umstellung auf den automatisierten Serienbetrieb erfolgt in nur wenigen Schritten.

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung/articles/146302/

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