Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Offene Schnittstellen verbinden Robotik und CNC bei Werkstatt-Anwendungen

29.08.2008
Mit standardisierten und offenen Schnittstellen der Steuerung Sinumerik 840D sl ermöglicht Siemens die einfache Integration von Robotern im Werkstattbereich.
Anwender von Werkzeugmaschinen können damit neben Standardaufgaben auch flexibel auf Automatik- bzw. Serienproduktion umstellen. Durch den automatisierten Betrieb zum Beispiel zur Maschinenbeladung mit Robotern können Werkzeugmaschinen auch in Freischichten betrieben und so besser ausgelastet werden.

Die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit höherer Maschinenauslastung und gleichzeitiger flexibler Wechsel zwischen individueller Fertigung und automatisiertem Serienbetrieb sind Anforderungen, denen sich Zulieferer im Werkstatt-Bereich gegenüber sehen. Mit den offenen Schnittstellen der Werkzeugmaschinensteuerung Sinumerik 840D sl können Anwender Hilfsroboter einfach integrieren und so flexibel in Freischichten von bedienergeführtem Betrieb auf automatisierten Serienbetrieb umschalten. Die Schnittstelle der 840D sl ist standardisiert, sofort einsetzbar und erlaubt den Anschluss an eine Vielzahl von Industrierobotern.

Industrieroboter können für verschiedene Zusatzaufgaben genutzt werden, darunter Beladevorgänge, Schneiden, Schweißen oder abschließende Oberflächenbearbeitungen. Durch das Be- und Entladen mittlels Roboter können Maschinen besser ausgenutzt und auch während Freischichten in der Nacht oder am Wochenende betrieben werden. Übernimmt der Roboter andere Zusatzaufgaben in der Bearbeitung, verkürzen dies die Gesamtzykluszeit und erhöht gleichzeitig die Fertigungsqualität. Über die offenen Schnittstellen der Sinumerik 840D sl können nicht nur Drehautomaten, Fräs- und Schleifmaschinen, sondern auch jede andere Werkzeugmaschine an Industrieroboter angebunden werden. Dabei kann ein Roboter auch für mehrere Maschinen eingesetzt werden. Das erhöht die Auslastung, verkürzt den ROI einer Maschine und sichert vor allem mittelständischen Fertigungsbetrieben die Wettbewerbsfähigkeit.

Die Basis sowohl für den bedienergeführten Betrieb als auch für die automatisierte Serienproduktion sind die Bedien- und Programmiertools ShopMill und ShopTurn. Damit können die Maschinen einfach konfiguriert und die Werkstücke über eine grafische Bedienoberfläche programmiert werden. Die Umstellung auf den automatisierten Serienbetrieb erfolgt in nur wenigen Schritten. Siemens zeigt die Integration von Industrierobotern in den Bereich der Werkstattfertigung erstmals auf der Fachmesse AMB am Beispiel eines Motoman Roboters.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „DT 1716“ an:
Siemens Drive Technologies, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth.
Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.de

Volker M. Banholzer | Siemens Industry Automation
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/sinumerik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht 3D-Druck im Mittelstand etablieren
20.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften