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Nutzerfreundliche Entwicklung von Automatisierung

16.01.2013
Die Entwicklung von Automatisierungslösungen für die Industrie wird künftig noch einfacher.

Siemens hat seine Engineeringumgebung für Industrieautomatisierung erheblich erweitert. Das TIA-Portal (Totally Integrated Automation) bietet eine einheitliche Oberfläche ohne die sonst nötigen Schnittstellen für verschiedene Engineeringsysteme und vereinfacht damit die Arbeit von Entwicklern an Automatisierungs- und Antriebsaufgaben.



Mit der Version 12 lassen sich jetzt auch die Siemens-Industrieantriebe schnell und effizient automatisieren. Die Fehler- und Systemdiagnose ist benutzerfreundlich in das TIA-Portal integriert und hat ein systemweit einheitliches Erscheinungsbild. Eine zusätzliche Sicherheitsstufe erhöht den Schutz vor unberechtigten Änderungen. Das TIA-Portal V12 ist demnächst auf dem Markt verfügbar.

Um die Automatisierung von Fertigungsanlagen zu planen, mussten Entwickler bisher unterschiedliche Softwaretools für die Steuerung der Maschinen, Roboter oder Motoren verwenden. Dazu müssen sie sich in die Bedienung der verschiedenen Softwarepakete einarbeiten, Änderungen in jedes Programm einpflegen und alles aufeinander abstimmen. Das bedeutet viel Aufwand, besonders, da sich die Vielfalt der Maschinentypen immer weiter erhöht. Das TIA-Portal ist dagegen eine einheitliche Umgebung für alle Automatisierungsaufgaben und spart Engineeringzeit, Aufwand und Kosten.

Neu in das TIA-Portal integriert wurde nun das Planungssystem für die Automatisierung der Sinamics-G-Antriebe. Diese Antriebe werden etwa in Pumpen, Aufzügen oder Mühlen eingesetzt. Die Systemdiagnose des TIA-Portals muss neuerdings nicht mehr manuell eingeplant werden, sondern ist vollständig integriert und lässt sich mit einem Klick aktivieren. Fehlermeldungen haben außerdem auf allen Anzeigesystemen, Webservern und Controllern das gleiche Erscheinungsbild. Zusätzlich bietet das TIA-Portal für Industrieantriebe fehlersichere Funktionen an.

Die Kombination des TIA-Portals mit der neuen Controller¬generation erweitert die Engineeringumgebung darüber hinaus mit noch mehr Funktionen. Im Hinblick auf Datensicherheit ist das System gegen den Nachbau von Maschinen oder unberechtigten Zugriff noch besser geschützt. Die Programmiersprachen sind noch effizienter und mit der Vorgängerversion kompatibel. (IN 2012.01.4)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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