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Neues Siemens-Gateway erleichtert Anbindung von Triconex-Sicherheitssteuerungen an Simatic PCS 7

17.09.2009
Die Siemens-Division Industry Solutions hat mit dem Gateway CM104 TSAA eine neue Migrationslösung entwickelt, um Triconex-Sicherheitssteuerungen in Leitsysteme auf der Basis von Simatic PCS 7 zu integrieren. Das Gateway trägt dazu bei, bestehende Anlagen schrittweise und kostengünstig zu erweitern oder zu modernisieren.

Sicherheitsrelevante Steuerungen (Fail Safe Controller) sind eine wichtige Voraussetzung für eine hohe Anlagenverfügbarkeit. Sie bearbeiten und überwachen kritische Regelungen oder Anwendungen und gewährleisten so die Ausfallsicherheit moderner Produktionsanlagen. Bislang wurden diese Steuerungen oft separat vom Prozessleitsystem installiert und betrieben. Deshalb blieben sie bei der Modernisierung häufig unberücksichtigt.

Um das Prozessleitsystem und die Sicherheitstechnik gemeinsam auf den neusten Stand zu bringen, hat Siemens das Gateway CM104 TSAA entwickelt. Es ermöglicht die durchgängige Kommunikation zwischen den Triconex-Sicherheitssteuerungen Trident oder Tricon – je nach Anwendungsfall – und dem Siemens-Automatisierungssystem. Das vollständig in PCS 7 integrierte Gateway kann als einfache oder auch als voll redundante Kopplung zwischen den Systemen ausgelegt werden und nutzt dazu das TSAA-Protokoll von Triconex. Das Gateway basiert auf Standard-Industrial-Ethernet-Komponenten und enthält zusätzliche Diagnosefunktionen mit Alarmvisualisierung in PCS 7.

Das neue Siemens-Gateway wird bei der Modernisierung und Migration nach PCS 7 eingesetzt, um vorhandene Triconex-Fail-Safe-Produkte anzubinden. Außerdem kann es bei Projekten verwendet werden, die eine Kommunikation zu PCS-7-Steuerungen erfordern. Das Engineering erfolgt mithilfe von Standard-PCS-7 oder STEP-7 und unterstützt so eine schrittweise und damit kostengünstige Erweiterung oder Modernisierung bestehender Anlagen mit Simatic.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 222 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2008 (30. September) ein Ergebnis von 3,86 Mrd. EUR bei einem Umsatz von 38 Mrd. EUR.

Die Siemens-Division Industry Solutions (Erlangen) gehört mit den Geschäftsaktivitäten Siemens VAI Metals Technologies (Linz, Österreich), Siemens Water Technologies (Warrendale, Pennsylvania, USA) und Industrial Technologies (Erlangen) zu den weltweit führenden Lösungsanbietern und Dienstleistern für Anlagen der Industrie und Infrastruktur. Mit eigenen Produkten, Systemen und Verfahrenstechnologien entwickelt und baut Industry Solutions für Endkunden Anlagen, nimmt diese in Betrieb und betreut sie über deren gesamten Lebenszyklus. Mit weltweit rund 31.000 Mitarbeitern erreichte Siemens Industry Solutions im Geschäftsjahr 2008 einen Auftragseingang von 8,415 Milliarden Euro.

Rebecca Zapfe | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/pcs7_triconex
http://www.industry.siemens.com/data/presse/pics/IIS200909950.jpg
http://www.siemens.de/industry-solutions

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