Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Dreh-Fräs-Bearbeitungszentrum für TU-Forscher

02.07.2012
Die Produktionswissenschaftler der TU Chemnitz nutzen ein hochmodernes Dreh-Fräs-Bearbeitungszentrum der Niles-Simmons Industrieanlagen GmbH zur Ressourceneffizienz-Forschung

Ein hochmodernes Dreh-Fräs-Bearbeitungszentrum steht ab sofort den Wissenschaftlern des Instituts für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse IWP der Technischen Universität Chemnitz zur Verfügung.


Die Forscher des Instituts für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse um Dr. Michael Kuhl (l.), Hauptabteilungsleiter Fertigungstechnik, und Techniker Georg Matschewsky nutzen das Dreh-Fräs-Bearbeitungszentrum, um Szenarien zur Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe zu erforschen.

Foto: TU Chemnitz/Stefanie Richter

Die Anlage im Wert von 950.000 Euro wurde im Rahmen eines Antrages für Forschungsgroßgeräte angeschafft; finanziert wird sie je zur Hälfte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Freistaat Sachsen. Gefertigt wurde sie bei der Chemnitzer Niles-Simmons Industrieanlagen GmbH.

Anhand der neuen Maschine werden die Forscher Szenarien zur Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe beleuchten, wie sie zum Beispiel in modernen Antriebssystemen von Autos oder Flugzeugen verwendet werden. Das Besondere: Die Maschine ist mit Schnittstellen zur Bestimmung elektrischer Verbräuche und von Durchflussmengen der Kühlsysteme ausgestattet.

So können die Wissenschaftler alle Verbraucher des Bearbeitungszentrums "N20 MC" online überwachen und Fertigungsprozesse optimieren. Darüber hinaus wollen sie neu entwickelte Produktionsverfahren auf Einsparpotenziale untersuchen und deren Einsatzmöglichkeiten in der Industrie bewerten. Die Ergebnisse werden im Rahmen des Spitzentechnologieclusters „Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik“ eniPROD fakultätsübergreifend zusammengetragen und gemeinsam weiterbearbeitet.

Die Mitarbeiter des IWP kennen den internationalen Wettbewerb um Qualität, Effizienz, Zuverlässigkeit und Prozesssicherheit bei gleichzeitig hohen Produktionsraten. Deshalb bieten sie Unternehmen die Möglichkeit, ihre Prozesse außerhalb der laufenden Produktion im Versuchsfeld der TU Chemnitz ganzheitlich zu optimieren. „Mit dem neuen Dreh-Fräs-Bearbeitungszentrum bauen wir unsere technische Basis im Bereich der Produktionsforschung weiter aus und können unsere deutschlandweite Vorreiterrolle, die wir gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU im Bereich Ressourceneffizienz erarbeitet haben, weiter untersetzen“, sagt Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Leiter des IWP und Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse IWU.

Weitere Informationen erteilt Dr. Michael Kuhl, Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, Telefon 0371 531-39644, E-Mail michael.kuhl@mb.tu-chemnitz.de.

Katharina Thehos | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

nachricht Das Auto lernt vorauszudenken
28.06.2017 | Technische Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

Spektral breite Röntgenpulse lassen sich rein mechanisch „zuspitzen“. Das klingt überraschend, aber ein Team aus theoretischen und Experimentalphysikern hat dafür eine Methode entwickelt und realisiert. Sie verwendet präzise mit den Pulsen synchronisierte schnelle Bewegungen einer mit dem Röntgenlicht wechselwirkenden Probe. Dadurch gelingt es, Photonen innerhalb des Röntgenpulses so zu verschieben, dass sich diese im gewünschten Bereich konzentrieren.

Wie macht man aus einem flachen Hügel einen steilen und hohen Berg? Man gräbt an den Seiten Material ab und schüttet es oben auf. So etwa kann man sich die...

Im Focus: Abrupt motion sharpens x-ray pulses

Spectrally narrow x-ray pulses may be “sharpened” by purely mechanical means. This sounds surprisingly, but a team of theoretical and experimental physicists developed and realized such a method. It is based on fast motions, precisely synchronized with the pulses, of a target interacting with the x-ray light. Thereby, photons are redistributed within the x-ray pulse to the desired spectral region.

A team of theoretical physicists from the MPI for Nuclear Physics (MPIK) in Heidelberg has developed a novel method to intensify the spectrally broad x-ray...

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Ferienkurs mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt

28.07.2017 | Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Firmen räumen bei der IT, Mobilgeräten und Firmen-Hardware am liebsten in der Urlaubsphase auf

28.07.2017 | Unternehmensmeldung

Dunkel war’s, der Mond schien helle: Nachthimmel oft heller als gedacht

28.07.2017 | Geowissenschaften

8,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie

28.07.2017 | Förderungen Preise