Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer OCR Reader von Wenglor erkennt Daten, Texte und Zeichen

12.09.2008
Die optische Zeichenerkennung (Optical Character Recognition = OCR) beschreibt die automatische Zeichenerkennung einer gedruckten Vorlage. OCR gliedert sich in die Arbeitsschritte Bilderfassung, AOI (Area of Interest) erfassen, Segmentierung, Zeichenerkennung und Wörterbuchabgleich. Der OCR Reader von Wenglor entziffert laut Hersteller sämtliche Schriftzeichen und Zahlen in allen Sprachen dieser Welt.

Auch Logos, Zeichenkombinationen, Bildfragmente und Druckmarken merke er sich nach einem Einlernvorgang. Die Zeichen können gedruckt, genadelt, gestanzt oder gepunktet sein. Sowohl das Lesen als auch Vergleichen und eine Gut/schlecht-Auswertung der Zeichen und Symbole sei möglich. Es können vier verschiedene Objekte (mit je etwa 25 Zeichen) pro Bild gelesen, verglichen und ausgegeben werden. Bis zu 20 Projekte sowie 20 Zeichensätze können dafür im Sensor gespeichert werden.

Bei verschiedenen Produktchargen oder wenn sich Größe, Neigung und Abstand der zu lesenden Zeichen je nach Projekt ändern, passt sich das Gerät mit Autofokus an die neuen Leseaufgaben an. Auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten der Produkte nimmt der OCR Reader bis zu 100 Bilder pro Sekunde gestochen scharf auf, so der Anbieter. Pro Lesevorgang kann das Gerät 100 Zeichen lesen. Nach Auswertung der Bilder werden die Daten über die RS-232-Schnittstelle ausgegeben.

Das Gerät erkennt Mindesthaltbarkeitsdaten oder Seriennummern auf Verpackungen und liest sie anschließend aus. Per Plug and Play und integrierter USB-2.0-Schnittstelle sei der Reader schnell in die Produktion eingebunden. Die Bedienung erfolgt über eine mehrsprachige, Windows-basierte Software mit übersichtlicher Benutzeroberfläche, wie der Anbieter erläutert. Dazu wird das Gerät über die USB-Schnittstelle mit einem PC verbunden. Die intuitive Benutzerführung erleichtere das Einlernen von Zeichen erheblich. Auch der Autofokus ist über die Software steuerbart.

... mehr zu:
»Autofokus »OCR »Reader »Zeichenerkennung

Die Inox-Sens-Schutzgehäuse bestehen aus dem Edelstahl V4A 1.4404, 316L. Das Zubehör wurde laut Wenglor speziell für die Anforderungen der Pharma-, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie entwickelt. Den OCR Reader gibt es in drei verschiedenen Varianten: mit Rotlicht, Weißlicht oder Infrarotlicht. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch externe Beleuchtungslösungen an. Die Scheinwerfer, Ringleuchten und Flächenleuchten von Wenglor sind den Angaben nach in Weiß-, Rot-, Blau-, Grün-, UV- und Infrarotausführungen erhältlich.

Wenglor Sensoric GmbH, Halle 6, Stand 6320

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/materialflusslogistik/autoid/articles/144181/

Weitere Berichte zu: Autofokus OCR Reader Zeichenerkennung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

10. Cottbuser Medienrechtstage zu »Fake News, Hate Speech und Whistleblowing«

18.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parasitenflirt: Molekulare Kamera zeigt Paarungszustand von Bilharziose-Erregern in 3D

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie

19.09.2017 | Förderungen Preise