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Thema eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes ist das dreidimensionale Biegen von Profilen, für das ein Verfahren und eine Maschine entwickelt wurde.
Die Neuentwicklung der Technischen Universität Dortmund, für die schon ein internationales Patent angemeldet wurde, löst Probleme, die beim 3D-Biegen von Profilen mit komplexen Querschnitten entstehen. Durch ihre komplexen Querschnitte sind Profile oft schwerer zu verarbeiten als Rohre.
Zum einen sind Profilquerschnitte schwerer zu führen als der kreisförmige Querschnitt eines Rohres. Zum anderen ist das Biegeergebnis von Profilen nur schwer vorhersehbar. Sechs Rollen sorgen in der innovativen Biegemaschine für den Vorschub, daher eignet sie sich gut zur Verarbeitung extrem langer Halbzeuge. Die Rollen sind schwenkbar und können somit um die Längsachse des Werkstücks geführt werden, wodurch die räumliche Biegung definiert wird. Das Verfahren und die Maschine ermöglichen zudem das schwierige Verarbeiten von Profilen mit unsymmetrischen Querschnitten.
Die Formbiegemaschine könnte sowohl als partieller Ersatz für das Streckbiegen im Automobilbau zum Einsatz kommen, als auch Anwendung im Flugzeugbau, in der Möbelindustrie und in der Architektur finden.
Zu sehen ist die Maschine des IUL vom 20. bis 24. April auf der Hannover Messe, Halle 2, Stand D12.
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. A. Erman Tekkaya
Institut für Umformtechnik und Leichtbau
0231-755 2681
Erman.Tekkaya@iul.tu-dortmund.de
Ole Lünnemann | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.tu-dortmund.de
Weitere Berichte zu: Biegen > Biegen von Profilen > dreidimensionales Biegen > Flugzeugbau > innovative Biegemaschine > IUL > Möbelindustrie > Umformtechnik > unsymmetrische Querschnitte
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