Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Plasmaschneidmaschine für kleinere und mittlere Anwender als Highlight

04.11.2009
Wie viele andere Hersteller von Werkzeugmaschinen auch konnte sich Boschert dem starken Sog nach unten nicht entziehen, spürt aber doch, dass man mit seiner breiten Produktpalette eine stärkere Stellung habe als andere, die sich als Spezialisten nur in Nischen bewegen, sagt Peter Kunz, Geschäftsführer der Boschert GmbH & Co. KG in Lörrach im Vorfeld der Messe Blechexpo 2009.

Da Boschert viele der Ausklink- sowie Stanz- und Plasmaschneidmaschinen oder auch Blechscheren und Abkant-Biegepressen oftmals an Metallbaubetriebe und mittelständische Blechverarbeiter verkauft, ist das Unternehmen doch nicht so stark abhängig vom Industrie- und damit vom Automotive-Geschäft. In diesem Sinne fühlt sich das badische Maschinenbauunternehmen auch darin bestärkt, ein Komplettanbieter für die Blechbearbeitungsfirmen aller Größenordnungen sein zu wollen, und forciert zudem seine Marketing-Bemühungen.

Boschert-Geschäft zieht zur Blechexpo 2009 wieder an

„Für uns als deutschen Hersteller mit internationaler Ausrichtung ist die Blechexpo sozusagen Pflicht. Zumal es ja in diesem Jahr keine vergleichbare Veranstaltung gibt. Zwar findet die Messe diesmal recht spät statt, was uns anfangs zwar schon störte, uns nun aber sogar gelegen kommt. Denn die Geschäfte beginnen sich wieder leicht zu beleben und die Kunden erhalten wieder mehr Aufträge“, erläutert Kunz.

Demnach schöpfen die Kunden wie auch Boschert selbst wieder Mut und präsentieren sich mit Zuversicht auf der Blechexpo. „Das Jahr 2009 ist gelaufen, das Jahr 2010 kann nur besser werden und die Blechexpo könnte schon der Auftakt dafür sein“, ergänzt Kunz.

Boschert auf der Blechexpo 2009 mit komplettem Maschinenprogramm

Aus diesem Grund hat Boschert seine Ausstellungsfläche kaum reduziert und präsentiert sein komplettes Maschinenprogramm. Besonders zu erwähnen wären dabei die universellen Ausklinkmaschinen und die Möglichkeit zur Ausrüstung der verschiedenen Stanzmaschinen mit einem zusätzlichen Plasmaschneidsystem.

Damit wird der Anwender in die Lage versetzt, zu sehr günstigen Betriebskosten Bleche aller Dicken und Qualitäten hochflexibel und dabei komplett in einer Aufspannung zu bearbeiten. Mit dem Plasmaschneiden in neuer Hi-Focus-Qualität steht das Boschert-Angebot dem Laserschneiden in nichts nach.

Plasmaschneiden in neuer Qualität kann mit dem Laserschneiden konkurrieren

Je nach Bleckdicke wird vielleicht nicht immer die gleiche Geschwindigkeit erreicht. Das aber spielt im personalarmen, mehrschichtigen Betrieb oftmals gar keine Rolle.

„Das Highlight am Boschert-Stand wird deshalb auch unsere Neuentwicklung Ergo-Cut 3150 sein, eine Flachbett-Plasmaschneidmaschine. Damit bieten wir dem Markt eine in Technik, Schneidqualität, Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz hochinteressante Alternative zum Laserschneiden“, verrät Kunz schon mal vorab.

Plasmaschneiden in neuer Qualität erspart Entgraten

Für die kleineren bis mittleren Betriebe ist das Plasmaschneiden in besagter Hi-Focus-Qualität ideal. Denn das Plasmaschneiden ist heute universell einzusetzen und die Schnittqualität ist so gut, dass keine teure Entgrat- und Nacharbeit mehr anfällt. Darüber hinaus fallen die Investitions- und vor allem die Betriebs- und Wartungskosten erheblich geringer aus, was sich natürlich entsprechend auf die Teile-Kalkulation und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirkt.

„Da man nur mit einem Mehrwert bei den Kunden punkten kann und da man mit Innovationen den Kunden neue Wertschöpfungs-Möglichkeiten und damit auch Mehrwert verschaffen kann, sehen wir uns für die absolut ins Jahr 2010 hineinstrahlende Blechexpo mit ihrer Schwester Schweisstec sehr gut gerüstet“, meint Kunz. Bei Boschert wie auch bei den beiden Fachmessen steht die Prozesskette Komplett-Blechbearbeitung im Vordergrund und da hat der Maschinenbauer doch einiges zu bieten.

Boschert GmbH + Co. KG auf der Blechexpo 2009: Halle 1, Stand 1408

Dietmar Kuhn | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/umformtechnik/articles/237273/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie