Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eine neue HEIDENHAIN-Tastsystem Generation

09.10.2012
Seit über 25 Jahren entwickelt und fertigt HEIDENHAIN Tastsysteme für die Werkstück- und Werkzeugvermessung an Werkzeugmaschinen.
Einige grundlegende Entwicklungen, wie der verschleißfrei arbeitende optische Sensor, die erste komplett in das Spindelgehäuse integrierbare Sende- und Empfangseinheit, die Abblas-Einrichtung zum Säubern der Messstelle, oder das erste Tastsystem mit integrierter Energieerzeugung, zeigen die wegbereitenden Neuerungen HEIDENHAINs im Bereich der Tastsysteme.

Nun steht eine neue Generation zur Verfügung: Die neuen Tastsysteme TS 460 (Werkstück-Tastsystem) bzw. TT 460 (Werkzeug-Tastsystem) arbeiten mit zwei Übertragungsmodi: Infrarot und Funk. Das Zusammenspiel der Vorteile von Infrarot (höchste Genauigkeit und schnelle Signalübertragung) und Funk (hohe Reichweite und große Datenmenge) machen die neuen Tastsysteme vielseitig einsetzbar. Je nach Gegebenheit kann die geeignete Übertragungsart gewählt werden. Um mit den neuen Hybrid-Tastsystemen effizient arbeiten zu können, wird die neue Sende- und Empfangseinheit SE 660 benötigt.

Ein neu entwickelter mechanischer Adapter zwischen Tastsystem und Spannschaft dient als Kollisionsschutz. Bei leichten Kollisionen des Tastsystemkörpers mit dem Werkstück oder der Spannvorrichtung kann das Tastsystem ausweichen. Gleichzeitig meldet das Tastsystem den Wegfall der Bereitschaft und die Steuerung stoppt. Das Gerät wird somit nicht beschädigt und kann weiterhin verwendet werden. Gleichzeitig wirkt der Kollisionsschutz-Adapter aufgrund seiner Bauweise als thermische Entkopplung. Vor allem bei sehr langen Antastvorgängen wird das Tastsystem vor Erwärmung durch die Spindel geschützt.

Der bewährte optische Sensor arbeitet verschleißfrei und bietet selbst nach einer großen Anzahl von Antastvorgängen (5 Millionen Schaltspiele) die spezifizierte Antast-Reproduzierbarkeit. Die neuen Tastsysteme ohne Kabel, werden mit handelsüblichen Batterien und Akkus betrieben, deren Tausch sehr anwenderfreundlich ist. Ein weiterer Pluspunkt ist der neue intelligente Stand-by Modus, durch den der Energieverbrauch stufenweise zurückgefahren wird.

Neben den Hybrid-Tastsystemen bietet HEIDENHAIN zudem zwei neue kabelgebundene Geräte mit kleinerer Abmessungen an: Das Werkstück-Tastsystem TS 260 und das Werkzeug-Tastsystem TT 160. Die Geräte sind an jede gängige Steuerung unmittelbar anschließbar, es wird kein Interface benötigt.

Die neuen Tastsysteme sind kompakter als die Vorgängermodelle und besitzen daher wesentlich mehr Schwenkfreiheit.

DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH
Postfach 1260 • 83292 Traunreut
Tel. (0 86 69) 31-0 • Fax (0 86 69) 50 61
info@heidenhain.de

HEIDENHAIN auf der EUROMOLD – Halle 8 Stand H93

Fachpressekontakt:
Frank Muthmann
Tel.: +49 8669 31-2188
muthmann@heidenhain.de

Frank Muthmann | Dr. Johannes Heidenhain GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heidenhain.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee
24.02.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie