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Neue Funktionen für die Abwicklung von Blechteilen

14.11.2008
Die Langenbacher Mecdata CAD/CAM Computersysteme GmbH präsentiert die neue Version 16 von Visi mit vielen innovativen Features.

Sehr viel der Entwicklungskapazität wurde in die Module Visi Progress und Visi Blank investiert, so das Unternehmen. So sind für Visi Blank, das bei der Berechnung und Ermittlung der Platinengeometrie für Umformteile zum Einsatz kommt, sogenannte Zwangsbedingungen eingeführt worden. Denn für die Berechnung ist es oft notwendig, nicht deformierbare Bereiche zu definieren – meistens Löcher oder ebene Bereiche, heißt es weiter. Visi 16 ermöglicht es dem Benutzer, solche Bereiche festzulegen, die bei der Berechnung der Materialdeformation berücksichtigt werden.

Basierend auf der Finiten Elemente Methode erlaubt die Software nun nicht lineare Biegungen abzuwickeln. So ist es unter anderem möglich, Umformungen auch bei der stufenweisen Abwicklung mit einzubeziehen und Zwangsbedingungen zu definieren, was zu präziseren Ergebnissen führt. Durch diese Technologie können nunmehr sehr komplexe 3D Modelle mit Visi Progress abgewickelt werden.

Für die Entwicklung des Streifenlayouts steht jetzt hingegen eine Schachtelungsfunktion zur Optimierung der Streifenausnutzung zur Verfügung. Die Geschwindigkeit der Simulation des gesamten Prozesses wurde wesentlich erhöht und liefert dadurch besonders für komplexe Streifen schnelle Ergebnisse, so Mecdata.

Auch das Benutzerinterface ist laut Unternehmen für Visi 16 erheblich optimiert worden. Die Verbesserungen umfassen unter anderem virtuelle, interaktive Achsen für das Drehen des Modells am Bildschirm, ein dynamisches, axiales Rotieren und Verschieben, die Kontext sensitive Liste der überlappenden Elemente, eine Selektion über tangentiale Kanten oder Faces, sowie eine dynamische Vorschau für alle Translations-Funktionen.

Des Weiteren wurde eine neue Funktion zur Flächenerzeugung für die Software entwickelt. Die Selektion der Geometrie erfolgt einfach über ein Fenster. Diese Funktion sortiert die Geometrie intern, analysiert die Gruppe der Elemente und ermittelt den geeigneten Flächentyp. Die Vorgehensweise ist in der Praxis sehr effizient, da die Zahl der Mausklicks von vielen auf lediglich einen reduziert wird, heißt es zusammenfassend.

Annedore Munde | MM MaschinenMarkt
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