Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wieder eine Neue von EMAG - die neu entwickelte VT 2-4 für die Wellenbearbeitung

17.07.2012
Nach der Vorstellung der Vertikaldrehmaschine VL 2 P mit Pendeltechnik auf der EMO 2011 präsentiert EMAG nun auf der AMB vom 18. – 22.09.2012 in Stuttgart die neu entwickelte VT 2-4 für die Wellenbearbeitung.

Schon die Außenmaße der Maschinen VL 2 P und VT 2-4 für kleine Flansch- und Wellenteile machen deutlich: Hier kommt ein besonderes Maschinenkonzept auf den Markt. Die Maschinen sind nur 1.600 Millimeter schmal – und das mit gutem Grund: Auf diese Weise ist es sehr einfach möglich, mehrere der Vertikaldrehmaschinen nebeneinander aufzubauen, in Reihe zu schalten und trotzdem nur verhältnismäßig wenig Raum zu verbrauchen.


Die VT 2-4 ist eine 4-achsige Wellendrehmaschine für Wellen bis 400 mm Länge und 100 mm Durchmesser


Das Beladen der VT 2-4 erfolgt über einen Greifer im Revolver. Dieser nimmt die Werkstücke von der seitlichen Werkstückzuführung auf und legt sie in die Spindel / den Reitstock.

Eine platzsparende Prozesskette ist gewissermaßen bereits in der Konstruktion der einzelnen Anlagen mitgedacht. Auch die Bedien-Zugänge zu den einzelnen Maschinen passen sich dieser Grundbedingung an. Der Anwender kann alle relevanten Steuerungseinheiten und Zugänge einfach von vorne bedienen. Gleichzeitig lässt sich die gesamte Peripherie an der Hinterseite erreichen – auch das ist wichtig, wenn eine Verkettung der Anlagen gewünscht ist.

Produktivität groß geschrieben

Das Maschinendesign ist klar auf Produktivität ausgelegt. Anwender sollen in jedem Detail die für sie beste Lösung auswählen können. So steht für die Flansch-Bearbeitung die zweispindlige Vertikaldrehmaschine mit Pendeltechnik VL 2 P zur Verfügung. Hier pendelt der Werkzeugrevolver zwischen den beiden Arbeitsspindeln (der Buchstabe „P“ steht für das Pendeln). Während ein Werkstück beladen wird, befindet sich das andere in der Bearbeitung. Auf diese Weise sinken die Nebenzeiten massiv. Bei Zykluszeiten von 20 Sekunden kann sogar die Produktivität von mehrspindligen Maschinen erreicht werden. Für die Wellenbearbeitung steht mit der VT 2-4 eine 4-achsige Vertikaldrehmaschine zur Verfügung.

Auch kleinste Bauteile lassen sich bearbeiten

In beiden Maschinen kommt ein 160er-Drehfutter zum Einsatz, mit dem sich auch sehr kleine Drehteile bearbeiten lassen. Der größtmögliche Werkstück-Durchmesser beträgt 100 Millimeter, die maximale Drehlänge bei Wellen beträgt 400 Millimeter und die maximale Länge der Futterteile liegt bei 150 mm. Beide Maschinen setzen zudem auf das erfolgreiche Pick-up-Prinzip – die Maschinen beladen sich gewissermaßen selbst. Bei der Futtermaschine VL 2 P übernimmt diese Aufgabe die Hauptspindel, bei der Wellen-Bearbeitung in der VT 2-4 sind hierfür die beiden Revolver zuständig.

Gut ausgestatt auch für alle Zerspanaufgaben

Für jede Aufgabenstellung gerüstet ist der in den Maschinen eingesetzte Werkzeugrevolver mit zwölf Werkzeugplätzen, wobei bei der VT 2-4 für die 4-Achsbearbeitung natürlich zwei Revolver zum Einsatz kommen. Alle Werkzeugplätze des Revolvers lassen sich mit angetriebenen Werkzeugen ausstatten, die vor allem durch die Drehzahl von 6.000 min-1 und das Drehmoment von 20 Nm punkten können. Schnittstelle ist jeweils eine VDI 30. Auf Wunsch können die EMAG Maschinenbauer aber auch eine BMT 55-Werkzeugträgereinheit vorsehen. Bei der Werkzeugwahl gibt es also kaum Einschränkungen für jeden Anwender. Ähnlich offen und einfach angelegt ist die Steuerung der Anlagen. Die Bedienoberfläche bleibt unabhängig von der adaptierten CNC immer gleich. Der Anwender kann allerdings zwischen verschiedenen Steuerungen wählen. Für die Maschinen der Baureihe VLxx und VTxx stehen die Varianten 31i/32i von Fanuc (mit integrierter SPS) und Sinumerik 840D sl von Siemens (mit integrierter PLC S7-300) zur Verfügung. Sowohl der Schulungsaufwand als auch das Einrichten der Anlagen ist auf dieser Basis deutlich vereinfacht.

KASTEN 1
Vorteile der VL 2 P
• Hauptzeitparalleles Beladen der Hauptspindeln
• Extrem schnelle Span-zu-Span-Zeit
• Sowohl Folgeoperationen (Drehen 1. Seite + 2. Seite) als auch komplett unterschiedliche Werkstücke können auf der VL 2 P realisiert werden
• Dämpfung und Wärmestabilität durch das Maschinenbett aus Polymerbeton MINERALIT®
• Standardisierte Automatisierungsmodule sichern hohe Flexibilität
• Idealer Spänefall – Späne fallen frei nach unten
• Geringer Platzbedarf durch kompakte Bauweise
• Die Bearbeitungszeiten der beiden Spindeln können unterschiedlich lang sein
KASTEN 2
Vorteile der VT 2-4
• Integriertes Be- und Entladen
• Roh- und Fertigteilespeicher sind integrierte Bestandteile der Maschine
• Einsatz als Einzelmaschine oder im Verbund als Fertigungssystem
• Durch den vertikalen Aufbau der Maschine und dem damit verbundenen freien Spänefall wird die Bildung von Spänenestern vermieden
• Kurze Rüst- und Umrüstzeiten durch hervorragende Zugänglichkeit und Bedienerfreundlichkeit
• Weniger Aufwand für Sensorik durch direkt angetriebene Maschinenachsen und moderne Steuerungstechnik

• Geringerer Platzbedarf durch kompakte und vertikale Bauart

Technische Daten
Arbeitsbereich Einheit VL 2 P VT 2-4
Futterdurchmesser mm 160 160
Umlaufdurchmesser mm 200 200
Verfahrweg X mm 380 340
Verfahrweg Z mm 400 660
Spindel Anzahl 2 1
Hauptspindelleistung
40% ED / 100% ED kW 19,5 / 12,5 34 / 26,5
Drehmoment
40% ED / 100% ED Nm 75 / 48 144 / 112
Drehzahl max. min-1 6.000 6.000
Ansprechpartner Presse und Veröffentlichung
Oliver Hagenlocher
EMAG Gruppen-Vertriebs- und Service GmbH
Austraße 24
D-73084 Salach
Fon: +49(0)7162/17-267
Fax: +49(0)7162/17-199
e-mail:communications@emag.com

Oliver Hagenlocher | EMAG
Weitere Informationen:
http://www.emag.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

nachricht Mehr Sicherheit beim Fliegen dank neuer Ultraschall-Prüfsysteme
20.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Metamaterial mit Dreheffekt

Mit 3D-Druckern für den Mikrobereich ist es Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gelungen ein Metamaterial aus würfelförmigen Bausteinen zu schaffen, das auf Druckkräfte mit einer Rotation antwortet. Üblicherweise gelingt dies nur mit Hilfe einer Übersetzung wie zum Beispiel einer Kurbelwelle. Das ausgeklügelte Design aus Streben und Ringstrukturen, sowie die zu Grunde liegende Mathematik stellen die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Science vor.

„Übt man Kraft von oben auf einen Materialblock aus, dann deformiert sich dieser in unterschiedlicher Weise. Er kann sich ausbuchten, zusammenstauchen oder...

Im Focus: Proton-Rekord: Magnetisches Moment mit höchster Genauigkeit gemessen

Hochpräzise Messung des g-Faktors elf Mal genauer als bisher – Ergebnisse zeigen große Übereinstimmung zwischen Protonen und Antiprotonen

Das magnetische Moment eines einzelnen Protons ist unvorstellbar klein, aber es kann dennoch gemessen werden. Vor über zehn Jahren wurde für diese Messung der...

Im Focus: New proton record: Researchers measure magnetic moment with greatest possible precision

High-precision measurement of the g-factor eleven times more precise than before / Results indicate a strong similarity between protons and antiprotons

The magnetic moment of an individual proton is inconceivably small, but can still be quantified. The basis for undertaking this measurement was laid over ten...

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsschwerpunkt „Smarte Systeme für Mensch und Maschine“ gegründet

24.11.2017 | Veranstaltungen

Schonender Hüftgelenkersatz bei jungen Patienten - Schlüssellochchirurgie und weniger Abrieb

24.11.2017 | Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mathematiker-Jahrestagung DMV + GDM: 5. bis 9. März 2018 an Uni Paderborn - Über 1.000 Teilnehmer

24.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Maschinen über die eigene Handfläche steuern: Nachwuchspreis für Medieninformatik-Student

24.11.2017 | Förderungen Preise

Treibjagd in der Petrischale

24.11.2017 | Biowissenschaften Chemie