Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue CNC in der Kompaktklasse von Siemens für Fräsaufgaben

11.04.2011
Mit der Sinumerik 828D Basic M ergänzt die Siemens-Division Drive Technologies ihr Produktspektrum für die CNC-Kompaktklasse. Das Unternehmen bietet nun eine CNC-Einstiegsvariante an mit einem genauen Zuschnitt auf Standardfräsmaschinen mit hoher Leistung, Genauigkeit und Verfügbarkeit.

Siemens hat mit der Sinumerik 828D Basic M eine robuste und präzise CNC für den weltweiten Einsatz entwickelt. Mit dieser Steuerung verbindet das Unternehmen hohe Qualität und Zuverlässigkeit mit einem günstigen Preis. Als Einstiegs-CNC in die Kompaktklasse eignet sie sich für standardisierte Fräsmaschinen mit bis zu fünf Achsen/Spindeln.

Bildschirm, Tastatur und CNC-Elektronik bilden eine Einheit, die nur wenige Schnittstellen und Kabel benötigt und damit maximale Verfügbarkeit bietet. Dank einer neuen Bedientafel aus Magnesiumdruckguss arbeitet die neue Siemens-CNC auch unter rauen Einsatzbedingungen besonders zuverlässig. Auf Verschleißteile wie Lüfter, Festplatte und Batterie wird verzichtet, was die Steuerung wartungsfrei macht.

Moderne Prozessortechnik und Softwarearchitektur sind Basis der 80-Bit NanoFP-Genauigkeit (80 Bit Gleitkommagenauigkeit). Softwareseitig können Genauigkeitswerte im Bereich eines Zehntel-Mikrometers (μm) erreicht werden. Die in der Praxis erzielbare Präzision ist somit nicht steuerungstechnisch beschränkt, sondern wird von den Möglichkeiten der mechanischen Fräsmaschinen-Komponenten bestimmt. Neben der hohen Genauigkeit ist die Sinumerik 828D Basic M zudem sehr flexibel einsetzbar, da sie neben einer Vielzahl von Bohr- und Fräsvorgängen auch Formenbauoperationen ausführen kann.

Um die hierzu geforderte Geschwindigkeit und Oberflächengüte zu erreichen, beinhaltet die Sinumerik 828D Basic M das von den High-end-Steuerungen 840D her bekannte Technologiepaket Sinumerik MDynamics mit der intelligenten Bewegungsführung „Advanced Surface“. Mit Sinumerik Operate hat die Basic-M-Variante zudem eine komfortable CNC-Bedienoberfläche, mit der Programmier- aber auch Einrichtvorgänge sicher und intuitiv durchgeführt werden können.

Eine Besonderheit ist die Funktion „Easy Message“. Damit wird der für die Maschine verantwortliche Mitarbeiter via SMS über alle wesentlichen Prozessdaten der Fertigung auf dem Laufenden gehalten. Wenn eine Maschine neue Rohteile benötigt oder ein Fräser an die Grenze seiner Standzeit gerät, kann die Sinumerik 828D Basic M entsprechende Informationen abschicken. Somit wird die Produktivität der Maschine weiter gesteigert.

Die Sinumerik 828D Basic M ist bereits in das Schulungspaket SinuTrain für Sinumerik Operate integriert. Dadurch kann die Bedienung einer Fräsmaschine mit der neuen Steuerung erlernt und vertieft werden. Darüber hinaus ist SinuTrain auch dafür geeignet, die Programmierung offline durchzuführen. Hierbei kann genauso wie an der reellen CNC in der Maschine auf die etablierten Programmiermethoden Sinumerik-CNC-Programmiersprache, ISO-Code-Programmierung sowie die Schrittkettenprogrammierung ShopMill zugegriffen werden..

Passend zur neuen CNC bietet Siemens mit Sinamics S120 Combi ein Mehrachsantriebsmodul, das genauso wie die CNC-Steuerung auf die Bedürfnisse kompakter Standardmaschinen zugeschnitten ist.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 204.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 34,9 Milliarden Euro. http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Drive Technologies (Nürnberg) ist weltweit führend bei Produkten, durchgängigen Systemen, Applikationen und Services für den gesamten Antriebsstrang mit elektrischen und mechanischen Komponenten sowie Motion-Control-Systemen für Produktions- und Werkzeugmaschinen. Drive Technologies beliefert alle Branchen in der Fertigungsindustrie, der Prozessindustrie sowie das Segment Infrastruktur/Energie. Mit diesen Leistungen erfüllt die Division die Hauptanforderungen der Kunden nach Produktivität, Energieeffizienz und Zuverlässigkeit. Im Geschäftsjahr 2010 erzielten die rund 36.000 Mitarbeiter der Division (30. September) einen Umsatz von 7,0 Milliarden Euro. www.siemens.com/drivetechnologies

Siemens AG
Corporate Communications and Government Affairs
Wittelsbacherplatz 2, 80333 München
Deutschland
Informationsnummer: IDT201102.3030 d fp

Media Relations: Franz-Ferdinand Friese
Telefon: +49 911 895-7946
E-Mail: franz.friese@siemens.com
Siemens AG
Industry Sector - Drive Technologies Division
Gleiwitzerstr. 555, 90475 Nürnberg

Franz-Ferdinand Friese | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/industry

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht LZH optimiert laserbasierte CFK-Nachbearbeitung für die Luftfahrtindustrie
24.11.2016 | Laser Zentrum Hannover e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

4,6 Mio. Euro für Cloud Computing-Gemeinschaftsprojekt „Cloud Mall BW“

05.12.2016 | Förderungen Preise

1,5 Mio. Euro für das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW)

05.12.2016 | Förderungen Preise

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise