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Nahinfrarotkamera mit InGaAS-Detektor

17.11.2009
Die Flir SC2500-N ist eine Nahinfrarotkamera soll eine ideale Ergänzung der Produktpalette für Anwendungen in Forschung und Entwicklung und in der Automatisierung sein. Die Infrarotkamera ist speziell auf den Nahinfrarotbereich (NIR) von 900 bis 1700 nm abgestimmt und bietet laut Hersteller eine herausragende Bildqualität.

Die Infrarotkamera basiert auf einem photovoltaischen Detektor aus Indium-Gallium-Arsenid (InGaAs) mit Focal-Plane-Array-Technik (FPA). Der Detektor ist auch in VisGaAs-Ausführung für das Spektrum zwischen 0,4 und 1,7 µm erhältlich.

Infrarotkamera bietet viele Anwendungsmöglichkeiten

Wie das Unternehmen mitteilt, eignet sich die Infrarotkamera für verschiedene Anwendungsbereiche:

-zerstörungsfreie Prüfung von Solarzellen, Wafern, Materialien aus Silikon,

-Hochtemperaturthermografie (Stahl- und Glasindustrie, Ofenanwendungen),

-NIR-Spektroskopie,

-Laserstrahlvermessung (Lichtintensitätsmessung), NIR Laserdetektion,

-maschinelles Sehen durch Farbschichten,

-Erkennung von Wasserintensitäten und

-medizinische Anwendungen (zahnmedizinische Untersuchungen,

-chirurgische Eingriffe, Hautzustandsbewertungen).

Infrarotkamera ermöglicht Integrationszeiten bis zu 1 s
Die Kamera hat den Angaben zufolge leistungsstarke Funktionen wie eine Triggerfunktion (In & Out), schnelle Bildwiederholfrequenz von bis zu 340 Hz im Vollbildmodus, einen integrierten Lock-in-Eingang für aktive Thermografielösungen und einstellbare Integrationszeiten von 400 ns bis 1 s.

Gleichzeitig sei sie durch die Möglichkeit von Spezialkalibrierungen ideal für Thermografieanwendungen im Hochtemperaturbereich geeignet. Weitere Pluspunkte der Infrarotkamera sollen die Funktionen Snap-in-Filterhalter, Lock-In-Eingang und eine Bildwiederholfrequenz von maximal 15 kHz im kleinsten Sub-Windowmodus sein.

Nahezu verlustfreie Spektralempfindlichkeit der Infrarotkamera

Der integrierte InGaAs-Detektor bietet den Angaben zufolge einen echten Mehrwert im Vergleich zu beschichteten CCD- und Elektronenröhren vom Vidicon-Typ. Die Spektralempfindlichkeit liegt nahezu verlustfrei bis zu 1700 nm vor - im Gegensatz zu CCD-Detektoren oder Vidicons, bei denen die Quanteneffizienz im Bereich von 1100 bis 1700 nm üblicherweise abnimmt, so der Hersteller.

Durch die abnehmbare Frontpartie inklusive Optik lässt sich die Kamera problemlos in Kundengeräte oder Spektrometer integrieren. Gleichzeitig sorgt die digitale Gigabit-Ethernet-Schnittstelle (GigE) für eine nahtlose Verbindung zu herkömmlichen PCs und Laptops.

Monika Zwettler | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/instandhaltung/articles/238949/

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