Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nachwuchs bei Bearbeitungszentren

17.02.2009
Heller hat zwei weitere Modelle der Bearbeitungszentren der H-Baureihe auf den Markt gebracht. Die beiden Bearbeitungszentren mit der Bezeichnung H 5000 und H 6000 mit einer Palettengröße von 630 mm × 630 mm treten die Nachfolge der MCH 250 und der MCH 280 an.

Grundlage für die Entwicklung der Baureihe H ist ein Maschinenkonzept in Horizontalbauweise, bei dem die X- und Y-Bewegung vom Werkzeug ausgeführt wird, der Z-Vorschub dagegen durch die Palette mit dem Werkstück. Bei gleicher Palettengröße besitzen die beiden neuen Bearbeitungszentren unterschiedliche Arbeitsräume. Während das Bearbeitungszentrum H 5000 mit Verfahrwegen von 800 mm in den drei Linearachsen auf ein Arbeitsraumvolumen von 0,5 m³ kommt, erreicht die Maschine H 6000 mit Verfahrwegen von 1000 mm in allen Achsen den doppelten Wert und fällt damit in die 1-m³-Klasse.

Palettenwechsler ist bei Bearbeitungszentren gleich

Die maximale Werkstück- beziehungsweise Vorrichtungshöhe liegt bei dem Bearbeitungszentrum H 6000 mit 1200 mm um 20% über der kleineren H 5000. Der Palettenwechsler dagegen ist bei beiden Werkzeugmaschinen baugleich. Er kann, verteilt auf zwei Paletten, Gewichte bis zu 2 t bewegen, eine Steigerung um 25% gegenüber dem vergleichbaren MCH- Bearbeitungszentrum.

Die maximale Palettenlast liegt bei 1 t; bei entsprechender Gegenlast sind bis zu 1,4 t möglich. Trotz unterschiedlicher Achslängen sind die Antriebsleistungen beider Bearbeitungszentren gleich. Je nach gewünschter Dynamik reicht die Bandbreite von 50 m/min Eilganggeschwindigkeit und 5 m/s² Beschleunigung bis zu 60 m/min bei 7 m/s². So eingestellt erreicht die H 5000 Positionierzeiten für 500 mm Verfahrweg von 950 beziehungsweise 870 ms, bei der H 6000 liegen die Werte etwa 10% höher.

Bearbeitungszentrum durch Optionspakete erweiterbar

Das Bearbeitungszentrum H 5000 und das Bearbeitungszentrum H 6000 sind mit zahlreichen Optionspaketen erhältlich. Vier Spindelvarianten, vier Späneentsorgungsalternativen, zwei Ketten- und zwei Regalmagazingrößen sowie diversen Konfigurationsvarianten bei Linearachsen, Werkzeugwechsler und Rundtisch sollen eine hohe Flexibilität in der Anwendung bieten. Über das bewährte Nullspindelsystem lassen sich die Maschinen sowohl mit Spindeln für die Schwerzerspanung, aber auch als Schnellläufer ausstatten.

Baureihe ist auf 6 Bearbeitungszentren gewachsen

Mit den beiden neuen Ausführungen bietet Heller nunmehr sechs Bearbeitungszentren innerhalb der Baureihe an – von der kleinen H 1000 und H 2000 mit einer Palettengröße von 400 mm × 500 mm über die H 3000 und H 4000 mit 500 mm × 630 mm Palettenmaß bis hin zu den beiden neuen Modellen H 5000 und H 6000 mit 630 mm × 630 mm.

Allen Bearbeitungszentren gemeinsam ist eine kompakte Bauweise, die den Platzbedarf minimiert ohne die Zugänglichkeit am Rüstplatz und am Werkzeugmagazin zu beeinträchtigen. Damit bieten sich alle Modelle für verschiedenste Automatisierungslösungen an – vom einfachen Palettenspeicher über FMS (Flexible Manufacturing System) bis hin zum multitaskingfähigen Roboter.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/171133/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie