Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Modulare Vertikaldrehmaschine im Einsatz bei den Drehspezialisten der Schneto AG

25.05.2016

Die im idyllischen Bennwil, nahe Basel, angesiedelte Schneto AG ist ein Spezialist für die Bearbeitung von Drehteilen bis zu einem Durchmesser von 65 mm. Das Unternehmen, das sich durch die ausgezeichnete Qualität der hier gefertigten Teile einen Namen gemacht hat, deckt ein breites Teilespektrum ab. So gehören Teile für den Möbelbau ebenso zum umfangreichen Portfolio wie Teile für Hydraulik & Pneumatik, Elektrotechnik, Automotiv und Bautechnik.

Das Unternehmen wurde 1947 gegründet und bereits in der 2. Generation von der Familie Baumann geführt. Dieser dauerhafte Erfolg am Markt stützt sich vor allem auf den ausgezeichnet ausgebildeten Mitarbeiterstamm und einen modernen Maschinenpark.


Arbeitsraum einer VL 2


Michael Baumann, Geschäftsführer der Schneto AG, der Teamleiter Christoph Sutter und Ronald Matzig, Gebietsverkaufsleiter der EMAG Salach GmbH.


Der kompakte vertikale Aufbau der VL 2 wird durch das ebenso kompakte Automationssystem von HandlingTech perfekt ergänzt und erlaubt den Einsatz auf kleinstem Raum.


Die Beladung des ROBAX Roboter-System von HandlingTech erfolgt schnell und einfach über Standardpaletten.


Der Einsatz von Standardpaletten sorgt für eine konstante Auslastung der Maschine.


Die Schneto AG aus Benwil – CH gilt seit ihrer Gründung im Jahr 1947 als Spezialist für Drehteile bis 65 mm Durchmesser.

Neben verschiedenen Mehrspindler-Maschinen und horizontalen Produktionsdrehmaschinen werden auch anspruchsvolle Weiterverabeitungen wie Hartdrehen, Feindrehen, Honen und Schleifen ausgeführt. Insbesondere brachte kürzlich der Einsatz der vertikalen Drehmaschine VL 2 von EMAG einen weiteren signifikanten Produktivitätsschub.

Fertigung in Großserie dank ausgefeilter Automation

Die VL 2 gehört zu den modularen Maschinen von EMAG, die sich durch einen sehr kompakten Aufbau auszeichnen. „Für uns war der Platzbedarf ein entscheidendes Kriterium“, betont Michael Baumann, Geschäftsführer der Schneto AG. „Die VL 2 integriert sich dank ihres kompakten Aufbaus ideal in unsere Fertigung und das, obwohl wir eine komplette Automation für die Palettenbeladung zu der VL 2 gestellt haben.“

Wie alle modularen Maschinen von EMAG verfügt auch die VL 2 über eine integrierte Pick-up-Automation. Dies bedeutet, dass die Arbeitsspindel sich selbstständig vom integrierten Teilespeicher be- und entlädt. Dies bringt zwei entscheidende Vorteile: Zum einen werden die Nebenzeiten auf ein absolutes Minimum reduziert, da die Ladeposition direkt neben dem Arbeitsraum angebracht ist. Zum anderen lassen sich beliebige Automationslösungen für die Versorgung der Maschine mit Rohteilen integrieren.

Bei Schneto hat man sich für ein ROBAX Roboter-System von HandlingTech, einem langjährigen Partner von EMAG, entschieden. Das ROBAX-System ermöglicht den Einsatz von Paletten, was für  eine hohe Auslastung der VL 2 sorgt.

„Die VL 2 zeichnet sich durch eine sehr hohe Verfügbarkeit aus, die wir dank der integrierten Automation auch voll ausnützen können. Gerade bei Werkstücken in mittleren und großen Losgrößen erlaubt uns der Einsatz der VL 2 entscheidende Vorteile in punkto Produktivität. Dies unterstreicht auch die ausgezeichnete Qualität der auf der Maschine gefertigten Teile, die nicht zuletzt durch den guten Service von EMAG ermöglicht wird“, erklärt Baumann.

Höchste Bearbeitungsqualität

Für die Qualität der bei Schneto gefertigten Teile garantiert die eigene Messstation im Hause. Die hier angelegten hohen Maßstäbe werden von der VL 2 problemlos erreicht. Der Maschinengrundkörper aus dem Polymerbeton MINERALIT® sorgt für hohe Stabilität und hervorragende Dämpfung. Davon profitiert die Bearbeitungsqualität direkt.

Für die Bearbeitung selbst kommt ein  12-fach-Werkzeugrevolver zum Einsatz, der sich durch sehr kurze Schwenkzeiten auszeichnet. Für Bohr- oder Fräsoperationen können auch angetriebene Werkzeuge eingesetzt werden. „Wir haben uns hier bei Schneto außerdem für eine VL 2 mit Y-Achse entschieden, was die Flexibilität der Maschine noch einmal deutlich erweitert.“ Ergänzt Michael Baumann.

„Die ausgezeichente Erreichbarkeit des Arbeitsraums und des Werkzeugrevolvers ermöglicht es unseren Mitarbeitern, die Maschine in vergleichbar kurzer Zeit umzurüsten, was unter dem Strich natürlich zu sinkenden Kosten führt. Ebenso sind alle Serviceeinheiten sehr gut erreichbar, was die Wartungsaufgaben sehr erleichtert. Allgemein sind wir mit der Qualität der Maschine und dem Serviceangebot von EMAG sehr zufrieden, jede unsere Anfragen wurden schnell bearbeitet und die Servicetechniker verstehen ihr Handwerk“, erläutert Baumann.

Investition in die Zukunft

„Die VL 2 war für uns eine wichtige Investition in die Zukunft des Unternehmens“, meint Baumann. „Das mögliche zu bearbeitende Teilespektrum bis 100 mm Durchmesser und 150 mm Länge liegt genau in unserem Teilespektrum und erlaubt es uns, flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren zu können. Mit dem Einsatz der Automation und dem Palettensystem können wir selbst große Teilemengen effizient, schnell und in höchster Qualität fertigen und zwar so, dass diese direkt beim Kunden weiterverarbeitet werden können. Dies bietet nicht nur uns, sondern auch unseren Kunden erhebliche Vorteile in punkto Produktivität.“

Niedrige Stückkosten, stabile Prozesse, hohe Bauteilqualität, dazu ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis – vor diesem Hintergrund kann es nicht überraschen, dass die Dreh-Spezialisten der Schneto AG sich für die VL 2 von EMAG entschieden haben.

Schneto AG
Hauptstrasse 1
CH-4431 Bennwil
www.schneto.ch
Tel. +41 (0)61 956 92 92
Fax. +41 (0)61 956 92 82

INFO:

Die VL-Baureihe

Für jede Bauteilgröße eine Lösung

Stabiler Maschinenaufbau, dynamische Achsen und einfach in der Bedienung – das zeichnet alle vertikalen VL-Drehmaschinen aus. Neben der VL 2 gibt es für größere Bauteile die Maschinen VL 4 (Werkstückdurchmesser max.: 200 mm), VL 6 (Werkstückdurchmesser max.: 300 mm) und VL 8 (Werkstückdurchmesser max.: 400 mm).

Ansprechpartner Presse und Veröffentlichung

Markus Isgro
EMAG GmbH & Co.KG
Austraße 24
D-73084 Salach
Fon: +49(0)7162/17-4658
Fax: +49(0)7162/17-4027
e-mail:misgro@emag.com
www.emag.com

Markus Isgro | EMAG GmbH & Co. KG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht CI-Maschine von EMAG ECM: Hocheffektive Lösung für das Entgraten von komplexen Bauteilen
12.04.2018 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Kaltmassivumformung: auch komplexe Bauteilherstellung virtuell und kostengünstig designen
29.03.2018 | Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Software mit Grips

Ein computergestütztes Netzwerk zeigt, wie die Ionenkanäle in der Membran von Nervenzellen so verschiedenartige Fähigkeiten wie Kurzzeitgedächtnis und Hirnwellen steuern können

Nervenzellen, die auch dann aktiv sind, wenn der auslösende Reiz verstummt ist, sind die Grundlage für ein Kurzzeitgedächtnis. Durch rhythmisch aktive...

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Im Focus: Spider silk key to new bone-fixing composite

University of Connecticut researchers have created a biodegradable composite made of silk fibers that can be used to repair broken load-bearing bones without the complications sometimes presented by other materials.

Repairing major load-bearing bones such as those in the leg can be a long and uncomfortable process.

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Grösster Elektrolaster der Welt nimmt Arbeit auf

20.04.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Bilder magnetischer Strukturen auf der Nano-Skala

20.04.2018 | Physik Astronomie

Kieler Forschende entschlüsseln neuen Baustein in der Entwicklung des globalen Klimas

20.04.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics