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Mobiler Laborservice analysiert Teilesauberkeit an der Produktionslinie

04.03.2010
Die technische Sauberkeit funktionsrelevanter Bauteile ist in der Automobilindustrie ein zentraler Faktor des Qualitätsmanagements. Ihre Dokumentation erfolgt auf Basis von VDA Band 19, ISO 16232 und zahlreicher Werksnormen. In der schnellen, produktionsnahen Durchführung entsprechender Analysen sieht der Kreisel Laborservice, Niederhausen, eine wachsende Herausforderung.

Ob Welle, Zahnrad oder Elektronikmodul: Wenn es um die technische Sauberkeit funktionsrelevanter Bauteile geht, dulden die Fahrzeugbauer kein Wenn und Aber. Markus Kreisel, Inhaber des gleichnamigen Laborservice, kennt ihre Qualitätsansprüche nur allzu gut. Denn rund um die Uhr ist er mit seinem Labor-Trailer in Deutschland und seinen Nachbarländern unterwegs, um Teilezulieferern und Systemlieferanten des Automobil- und Fahrzeugbaus mit professionellen Restschmutz-Untersuchungen zu dienen.

Nicht nur kleine und mittelständische Betriebe sind es, die er bei der Einhaltung der Sauberkeitsanforderungen mit zertifizierten Analysen unterstützt, sondern auch namhafte Motorenbauer sowie Hersteller von Reinigungsanlagen. Sie alle nämlich müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit immer wieder durch die Dokumentation der Bauteilesauberkeit nach VDA Band 19/ISO 16232 und Werksnormen nachweisen.

Sauberkeit als Wettbewerbsfaktor

Jene Regelwerke setzen dann auch den Maßstab für die Restschmutzanalysen, die Markus Kreisel in seinem ISO-zertifizierten Kompaktlabor durchführt. Als große Stärke erweist sich dabei immer wieder seine Präsenz am Ort des Geschehens. Denn das mobile Labor kann bedarfsgerecht angefordert werden, arbeitet in direkter Nähe der Produktion und liefert in wenigen Stunden die Prüfberichte.

Der Kunde genießt den Vorteil, dass sein Muster das Werk nicht verlassen muss und nach wenigen Minuten wieder zur Verfügung steht. Zudem können die bei der Analyse gewonnenen Erkenntnisse ohne Umweg in die Optimierung von Prozessen oder Verfahren einfließen! Verunreinigungen und Verzögerungen – beim Versand an stationäre Labors stets ein Unsicherheits- und Kostenfaktor – lassen sich auf diese Weise ebenfalls verhindern.

Kostengünstige Alternative zum eigenen Labor

Viele Anwender schätzen die große Flexibilität des mobilen Laborservice von Kreisel: Bei dringenden Qualitätsproblemen beispielsweise rufen sie ihn kurzfristig herbei; bei längerfristigen QS-Programmen hingegen ist er in definierte Zeitpläne eingebunden. Automobil-Zulieferer setzen den Laborservice auch bei der Inbetriebnahme neuer Reinigungsanlagen ein, um deren rasche Verfügbarkeit sicher zu stellen.

Wo hingegen mehrere Reinigungsanlagen laufen, fertigt Markus Kreisel zum Benchmarking oft Vergleichsanalysen an. Die Anlagenhersteller selbst nutzen den mobilen Laborservice häufig für ihre internen Qualitätsprüfungen und Werksabnahmen. Und stets gilt: Der mobile Laborservice ist die kostengünstige Alternative zum Betrieb eines eigenen Analyselabors.

Vollausstattung des Mobil-Labors

Typische Parameter einer Restschmutz-Analyse sind die Gravimetrie, die mikroskopische Bestimmung des größten und zweitgrößten metallischen/nicht-metallischen Partikels sowie die Größenverteilung nach VDA Band 19. Auf Wunsch können weitere Partikelgrößen analysiert werden (etwa >500 μm), und neben der Bauteilesauberkeit lässt sich auch die Reinheit von Ölen, KSS, Wasch- und Teststandsmedien prüfen.

Dabei nimmt es die technische Ausstattung des mobilen Labors mit jeder stationären Einrichtung auf: Trockenofen, Jomesa-Messsystem zur partikulären Bestimmung, Kabinett zur Extraktion der Verschmutzung, Laborwaage (Mettler-Toledo) zur gravimetrischen Bestimmung der Verschmutzung – und der klimatisierte Innenraum garantiert gleich bleibende Prüfbedingungen.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/articles/253527/

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