Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mitsubishi gründet in Europa neuen Geschäftsbereich für Laserschneidanlagen

09.03.2010
Mitsubishi Electric gründet für seine Laserschneidanlagen einen europäischen Geschäftsbereich mit Sitz in Deutschland. Grund sei die steigende Nachfrage, wie die Mitsubishi Electric B.V. in Ratingen mitteilt. Gleichzeitig wird die Schiavi s.r.l. als Vertriebspartner in Italien vorgestellt. Das Unternehmen ist dort laut Mitsubishi Marktführer bei Herstellung und Vertrieb von Blechverarbeitungsmaschinen.

Die Mitsubishi Electric Corporation hat nach eigenen Angaben in den vergangenen 30 Jahren über 10000 Laserschneidanlagen in Betrieb genommen und damit einen Weltmarktanteil von rund 15% erreicht. Die Gründung der neuen Niederlassung und die Zusammenarbeit mit Schiavi seien die Basis für eine weitere Expansion in Europa, sagte Noriaki Himi, Leiter der Mitsubishi-Electric-Niederlassung Deutschland: „Laserschneiden ist eine ausgesprochen umweltfreundliche Technologie, deren Einsatz die Fertigungskosten deutlich senken kann. Daher sehen wir hier in den nächsten Jahren ein enormes Wachstumspotenzial.“

Eigene Entwicklungen für Laserschneidanlagen

Ein wesentlicher Beitrag zu diesem Erfolg sei, dass Mitsubishi die Schlüsseltechnologie für die Laserbearbeitungsanlagen in seiner eigenen Entwicklungsabteilung ständig optimiere. Beispiele seien die Laserquelle, der so genannte Resonator, die in den Laserschneidanlagen verwendeten CNC-Steuerungen oder die Servo-Motion-Systeme.

Durch diese Kombination der Komponenten haben Laserschneidanlagen von Mitsubishi Electric in Anwendungsbereiche Einzug gehalten, die bislang auf weniger präzise und teurere Bearbeitungsverfahren angewiesen waren, heißt es. In vielen neuen Einsatzgebieten könnten nun die Produktionskosten deutlich gesenkt und die Qualität erhöht werden.

Laserschneidanlagen bieten hohe Präzision und Oberflächengüte

Mit den Laserschneidanlagen von Mitsubishi Electric können Werkstücke verschiedener Stärken und Materialen sehr präzise bearbeitet werden, wie der Hersteller mitteilt. Die Präzision werde insbesondere bei der Rundheit von Kanten erkennbar, wo keinerlei Nachbearbeitung mehr erforderlich sei.

Mit der „Brilliantcut“ genannten Technik werde bereits beim Laserschneiden eine Oberflächengüte erzielt wird, die bislang nur mit Schleifen erreicht worden sei. Grundlage sei die sehr hohe Steifigkeit der Maschinenteile bei den Laserschneidanlagen, verbunden mit Antriebskomponenten, die höchste Verfahr- und Schneidgeschwindigkeiten ermöglichen würden.

Stéphane Itasse | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/trenntechnik/articles/254069/

Weitere Berichte zu: Laserschneidanlage Mitsubishi Schiavi electric cars

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel
17.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht eldec-Technologie im Maschinenbau: Standardisierte Hochleistungsgeneratoren für exzellente Maschinenbaulösungen
15.12.2016 | EMAG eldec Induction GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der erste Blick auf ein einzelnes Protein

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das menschliche Hirn wächst länger und funktionsspezifischer als gedacht

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio

18.01.2017 | Verkehr Logistik