Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Für Metalle und Drähte: Vielseitig einsetzbare Spannzeuge bieten bessere Spanneigenschaften ...

14.11.2011
... und vereinfachen das Einspannen großer Proben
Zwei neue Spannzeugbaureihen von Instron für die Prüfung von Metallen und Drähten sind hinsichtlich einer möglichst einfachen Handhabung optimiert.

Die Typen Instron® S4-5586, -5587 und -5588 sind pneumatische Keilspannzeuge mit Nennkräften von 300, 400 und 600 kN.

Die seitlich wirkenden hydraulischen Spannzeuge von Instron für Prüfungen mit hohen Kräften bis 600 oder 1.500 kN verwenden die innovative DuraSync® Synchronisationstechnik zur weiteren Verbesserung der Spanneigenschaften.

Beide Spannzeugfamilien sind auf der Vorderseite offen zugänglich und ermöglichen damit ein schnelles Ein- und Ausspannen der Proben. Dies steigert die Effizienz und die Sicherheit bei der Durchführung der Prüfungen.

Die Instron® Keilspannzeuge der Serie S4 sind mit einem integrierten pneumatischen Kolben ausgestattet, der – mit einem Versorgungsdruck von 6,2 bis 8,5 bar – die Kraft für das erste „Zupacken“ des Spannzeugs aufbringt. Die selbstspannende Keilform der Spannzeugkörper sorgt dafür, dass sich die Spannkraft bei Einleitung einer Zugkraft ständig erhöht. Schlupf ist dadurch ausgeschlossen. Mit einer Staubschutzhaube, die sich problemlos an den Spannbacken anbringen lässt und die beweglichen Oberflächen schützt, eignen sich die Spannzeuge auch sehr gut für industrielle Umgebungen mit Staub und Metallspänen.

Die 300-kN-Spannzeuge werden mit Klemmbackeneinsätzen für runde Proben mit Durchmessern bis 40 mm (bzw. bis 57 mm bei den 400-kN- und 600-kN-Spannzeugen) und für flache Proben bis 50 mm Dicke  70 mm Breite (bzw. 60 mm x 100 mm bei den 400 und 600-kN-Spannzeugen) angeboten. Ein Befestigungssystem mit integrierten Magneten und runden Zentrierscheiben erleichtert das Positionieren der Spannflächen und sichert diese, wenn keine Kräfte vorhanden sind.

Die Spannzeuge passen in die für hohe Prüfkräfte ausgelegten Instron® SATEC™ Universalprüfmaschinen der Serien LX und KN sowie in die elektromechanischen Prüfmaschinen Instron® 5988 oder 5989 (Standmodelle). In Verbindung mit Instron® SATEC-Prüfmaschinen können die Spannzeuge so angepasst werden, dass die Hydraulikversorgung der Prüfmaschine anstelle von Druckluft verwendet wird. Die Keilspannzeuge der Serie S4 sind für Zugprüfungen konzipiert und eignen sich nicht für Prüfungen mit Nulldurchgang bzw. Spannungsumkehr oder für Ermüdungsversuche. Mit Hilfe eines Adapterkits können jedoch Vorrichtungen für eine Druckprüfung montiert werden, ohne das Spannzeug zu demontieren.

Die seitlich wirkenden Hydraulikspannzeuge von Instron® sind eine innovative Lösung für Prüfungen mit hohen Prüfkräften an einer Vielzahl von Werkstoffen. Im Vergleich zu herkömmlichen Ausführungen bieten sie verbesserte Spanneigenschaften sowie höhere Bedienerfreundlichkeit und -sicherheit. Unabhängig von der eingeleiteten Zugkraft sorgen sie für eine gleichmäßige Klemmkraft senkrecht zur Prüfrichtung. Die Einstellbarkeit der Klemmkraft vermeidet ein Rutschen der Probe und einen Probenbruch im Spannzeug.

Für die beidseitig wirkenden Spannzeuge für Probendurchmesser bis 85 mm (Rundproben) und Breiten bis 120 mm (Flachproben) kommt die zum Patent angemeldete mechanische Synchronisationstechnologie DuraSync® von Instron zum Einsatz, die verglichen mit hydraulischen Synchronisationstechnologien oder konventionellen Modellen mit Zahnstange und Ritzel erhebliche Vorteile bietet. Dazu gehören z. B. gegenüberliegende Klemmbackeneinsätze, die sich beim Einspannen der Probe automatisch zentrieren. Dies reduziert den Zeitaufwand für die Prüfung und macht eine Neusynchronisierung der Spannbacken zwischen den Prüfungen überflüssig. Die Synchronisierungsvorrichtung befindet sich außerhalb des Einspannbereichs, wodurch mechanische Beschädigungen durch Staub und Fremdkörper vermieden werden. Eine integrierte Kompensation leicht verbogener oder unregelmäßiger Proben (Bewehrungsstahl oder Walzdraht) vermeidet Probleme, wie sie bei der Prüfung unbearbeiteter Proben auftreten können.

Die einseitig wirkenden Spannzeuge von Instron haben eine unabhängige, hydraulische Betätigung für eine Seite des Spannzeugs. Diese robuste Konstruktion eignet sich auch für verbo¬gene und/oder unregelmäßige Proben (Drahtlitze, Armierungsdrähte und Schweißnähte) sowie besonders breite Proben wie Förderbänder und Holzprodukte.

Die Klemmbackeneinsätze lassen sich sowohl bei den beidseitig als auch bei den einseitig wirkenden Spannzeugen einfach von der Vorderseite aus einsetzen und erfordern außer einer Reinigung keine weitere Wartung. Die Leistungsversorgung erfolgt Platz und Kosten sparend über die Hydraulik der Prüfmaschine. Die Spannzeuge können vor Ort gewartet werden, was die Ausfallzeiten verringert und Versandkosten vermeidet. Als Zubehör sind Litzenhalter und Einsätze speziell für 3- und 7-Draht-Litze sowie Adapterplatten zur Befestigung von Zubehör für Druckprüfung und/oder einer zweiten Zugkraftmesskette erhältlich. Ein Adapter für zyklische Prüfungen und entsprechende Klemmbackeneinsätze ermöglichen die Durchführung von Prüfungen mit Nulldurchgang bei niedrigen Frequenzen. Für Druckversuche steht für bestimmte Modelle ein Adapter für eine zweite Kraftmesskette als Option zur Verfügung.

Über Instron
Instron ist ein weltweit führender Hersteller von Prüfsystemen für die Werkstoff- und Bauteilprüfung. Als weltweit tätiges Unternehmen produziert und liefert Instron aus einer Hand Prüfsysteme zur Untersuchung der mechanischen Kennwerte und Eigenschaften zahlreicher Werkstoffe, Bauteile und Strukturen in den verschiedensten Umgebungen sowie Serviceleistungen für diese Produkte. Mit den Systemen von Instron können die unterschiedlichsten Materialien untersucht werden, angefangen von empfindlichen Fasern bis hin zu modernen, hochfesten Legierungen. Ergänzt um die Erfahrung von CEAST im Bau von Prüfmaschinen für Kunststoffe, bietet Instron seinen Kunden umfassende Lösungen für alle Prüfanforderungen in Forschung, Qualitäts- und Lebensdauerprüfung. Außerdem bietet Instron ein breites Spektrum an Serviceleistungen, z. B. Unterstützung bei Labormanagement, Kalibrierdienstleistungen sowie Kundenschulung.

Kontakt:
Simone Hebel
Marcom Specialist
Instron Deutschland GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 2
D-64319 Pfungstadt
Tel.: +49 (0) 6157 4029 614
simone_hebel(at)instron.com

Redaktioneller Kontakt und Belegexemplare:
Dr.-Ing. Jörg Wolters, Konsens PR GmbH & Co. KG,
Hans-Kudlich-Straße 25, D-64823 Groß-Umstadt
Tel.: +49 (0) 60 78 / 93 63 - 0, Fax: - 20,
E-Mail: mail(at)konsens.de


Weitere Informationen: www.instron.de

Simone Hebel | Konsens PR

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie