Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Messtechnik-Spezialist stellt 3D-Laserscanner und Software der nächsten Generation vor

31.03.2009
Eine neue Generation von Laserscanner kann fast eine Million Messpunkte pro Sekunde erfassen, bei einer besonders hohen Reichweite. Mit der neuen Version der Scanverarbeitungssoftware lassen sich zeitraubende Arbeiten automatisieren.

Faro, nach eigenen Angaben weltweit führender Anbieter tragbarer Mess- und Imagingsysteme, bringt eine neue Generation von 3D-Laserscannern auf den Markt. Die neuen Modelle, der Photon 120 und der 20, können jeweils bis zu 976 000 Messpunkte pro Sekunde erfassen. Der Photon 120 hat außerdem eine besonders große Reichweite von 153 m. Damit ist er laut Faro weltweit der Phase-Shift-Laserscanner mit der größten Reichweite. Der 3D-Laserscanner Photon 20 wurde dagegen für das Scannen von Objekten im Bereich von bis zu 20 m entwickelt. Die neuen Laserscanner-Modelle sind achtmal so schnell und können doppelt so weit entfernte Objekte scannen wie ihre Vorgängermodelle, heißt es weiter.

Schnelleres Erfassen von Scans

Gleichzeitig wurde die neue Version der Scanverarbeitungssoftware Faro Scene V4.6 vorgestellt, die eine um 90% schnellere Erfassung der Scans gegenüber der manuellen Fertigstellung ermöglicht.

„Große Bildbearbeitungsprojekte wie die 3D-Dokumentation von Verkaufsräumen oder Gebäuden erfordern Hunderte von Scans und viel Zeit und Ressourcen“, erklärte Jay Freeland, CEO von Faro. „Um kostengünstig zu bleiben, müssen solche Projekte möglichst schnell abgeschlossen sein, jedoch ohne Abstriche bei der Qualität des Endprodukts. Die neuen Photon Laserscanner erhöhen für unsere Kunden sowohl die Produktivität als auch die Qualität.“

Zeitraubende Arbeiten werden automatisiert

„Dank der großen Reichweite des Photon 120 muss der Scanner in den meisten Anwendungsszenarien nicht bewegt werden“, erklärte Dr. Bernd Becker, Director of Laser Scanner Marketing & Product Management bei Faro.

Die Faro-Software Scene V4.6 automatisiert die Registrierung der Scandaten, also Zielerkennung, Benennung und Abgleich.

„Statt die Scans im Büro manuell zu registrieren und mit Farben zu überlagern, können die Benutzer diese zeitraubenden Arbeiten von Faro Scene V4.6 entweder direkt vor Ort, über Nacht oder per Stapelverarbeitung durchführen lassen“, so Dr. Becker weiter. „So lässt sich der Arbeitsaufwand bei einem durchschnittlichen Projekt mit 300 Scans von mehreren Tagen auf nur wenige Stunden für die Endkontrolle und Fehlerprüfung verkürzen.“

Faro stellt die beiden superschnellen Laserscanner und die neue Scanverarbeitungssoftware auf den Konferenzen SPAR 2009 in Denver, USA, (29. März bis 1. April) und GEO-9 in Coventry (1. April) vor. Die neuen Geräte werden ab kommenden Sommer ausgeliefert. Dann wird auch ein Upgrade-Pfad für Faro-Laserscanner früherer Generationen zur Verfügung stehen.

Photon-Laserscanner von Faro

Die Phase-Shift-Laserscanner der Faro Photon-Baureihe ermöglichen eine schnelle und einfache 3D-Datenerfassung und hoch detaillierte Vermessung großer Objekte und Umgebungen. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen vom Bauwesen – inklusive Tunnelbau und Bergbau – über Architektur, Straßenvermessungen, Fabriken, Geodäsie, Unfall- und forensische Untersuchungen bis hin zum Denkmalschutz.

Udo Schnell | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/articles/179759/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten