Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MES-System Simatic IT erhält Manufacturing Intelligence

31.03.2011
Die Siemens-Division Industry Automation hat ihr Manufacturing Execution System Simatic IT jetzt um Manufacturing-Intelligence (MI)-Funktionalitäten erweitert: „Simatic IT for Manufacturing Execution and Intelligence" bietet Kunden aus der Prozess-, Fertigungs- und Life-Science-Industrie damit eine völlig neue Informationsdichte und Informationsqualität – und zwar von den Produktionsdaten aus der Fertigungsebene (Shop Floor) bis hin zur Managementebene (Top Floor).

Wesentliche Vorteile sind ein schnellerer und gezielterer Zugriff auf die Daten, zum Beispiel aus der Bereichen Produktion, Qualitätssicherung und Wartung, denn sie liegen nun in einem durchgängigen System vor. MI greift direkt auf die Datenbank des Manufacturing-Execution-Systems (MES) zu. Aus den dort verfügbaren Echtzeitinformationen aus Produktionsabläufen einer oder mehrerer Fertigungsanlagen können Unternehmen so Leistungsschwankungen in der Produktion schnell erkennen und die notwendigen Gegenmaßnahmen effizient einleiten.

Anwender auf der Produktions- und Managementebene benötigen aussagekräftige Informationen zur Unterstützung ihrer Optimierungsprozesse, beispielsweise Daten zu Aufträgen, Materialien, Anlagenauslastung, Produktionsqualität und -kosten. Rollenbasierte Informationen, die sich leicht interpretieren lassen, bilden die Grundlage für sichere und schnelle Entscheidungen und sind für kontinuierliche Verbesserungen unentbehrlich. Dafür müssen Informationen der Business Intelligence (BI) mit denen der MI verknüpft werden. Da BI-Lösungen auf der Produktionsebene nicht eingesetzt werden können, haben die Unternehmen ein Interesse daran, Mehrwert über die operativen Vorteile eines MES-Systems zu schaffen. Simatic IT erzielt diesen Mehrwert mit der durchgängigen Integration der Funktionen aus den Systemen Manufacturing Execution und Manufacturing Intelligence. Dies erleichtert die Kommunikation zwischen Produktions- und Managementebene ohne weitere Schnittstellen. Unternehmen aller Industriezweige sollten von dieser flexibel anpassbaren, strukturierten, rollenbasierten und industriespezifischen Intelligenz von der Produktions- bis zur Managementebene profitieren.

Simatic IT for Manufacturing Execution and Intelligence führt Informationen verschiedenster Datenquellen auch aus mehr als einem Standort zusammen. Die Anwender können Balanced Scorecards (spezifische Wertungslisten) mit Hilfe industriespezifischer Kennzahlen (Key Performance Indicators / KPIs) erstellen, die zu analysierenden Parameter einstellen, die Dichte der benötigten Informationen definieren und auf bewährte branchenspezifische Bibliotheken zugreifen. Entsprechend den Vorgaben des Anwenders erfasst, strukturiert und visualisiert Simatic IT for Manufacturing Execution and Intelligence in einer Ansicht Produktions-, Qualitäts- und Wartungsdaten. Visuelle Darstellungen relevanter Informationen bieten Anwendern auf Produktions-, Anlagen- und Managementebene die notwendige Entscheidungsgrundlage für ihren Zuständigkeitsbereich.

Der Zugriff zu diesen Informationen ist zentral oder per Fernzugriff über mobile Geräte, zum Beispiel Microsoft Windows Phone, möglich. Unabhängig von ihrem jeweiligen Standort können Anwender Scorecards aufrufen, Fehler untersuchen oder Produktionsoptionen überprüfen.

Simatic IT for Manufacturing Execution and Intelligence schließt die Lücke zwischen den unterschiedlichen IT-Ebenen in der Produktion und der Verwaltung eines Unternehmens, steigert damit die Effizienz des Produktionsprozesses und schafft einen direkten Mehrwert.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA 2701“ an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 204.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 34,9 Milliarden Euro. http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 33.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 6,2 Milliarden Eurohttp://www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2011032701d

Evelyne Kadel | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/simatic-it

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern
28.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten