Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Da ist noch mehr drin

01.08.2009
Umfassender Ansatz für weniger Energieverbrauch
In Maschinen und Anlagen stecken in der Antriebstechnik große Potenziale zur Effizienzsteigerung. Deshalb beginnt für Rexroth dieses Thema mit der Bereitstellung einer Plattform effizienzoptimierter Antriebskomponenten.

Eine ganzheitliche Kostenbetrachtung erfordert eine Optimierung der Life Cycle Costs, also der Kosten für Konstruktion und Inbetriebnahme sowie der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten.

Deshalb geht das Unternehmen aus Lohr einen Schritt weiter und reduziert durch intelligente Steuerungstechnik und Systemoptimierung den Gesamtenergieverbrauch systematisch und nachhaltig. Zum Beispiel mit der IndraDrive-Antriebsfamilie und den Frequenzumrichtern der Baureihe IndraDrive Fc bietet Rexroth energieeffiziente Automationslösungen auf dem neuesten Stand der Technik. Über die gesamte Leistungspalette stehen netzfreundliche rückspeisefähige Versorgungsgeräte bereit.

Der modulare Aufbau der IndraDrive Antriebe erleichtert den Austausch von pendelnder Prozessenergie im Antriebsverbund. Dabei gewinnen die Motoren Bremsenergie durch den Wechsel in den Generatorbetrieb. So wird ein Energieüberschuss an einer Stelle nicht in nutzlose Wärme umgewandelt, sondern entweder in das Netz zurückgespeist oder in einem Zwischenspeicher gepuffert. Zusatz-Kapazitätsmodule übernehmen die Zwischenspeicherung der zurückgewonnenen Energie in einen gemeinsamen Gleichspannungs-Zwischenkreis, an den alle Regelgeräte angeschlossen sind.

Der Kompaktantrieb Rexroth IndraDrive Mi, eine innovative Motor-Reglerkombination, eröffnet weitere Möglichkeiten. Die Antriebe verringern den Kühlbedarf in den Schaltschränken und reduzieren die Leitungsverluste durch kürzere Kabellängen. Die Anbindung von maximal 20 Antrieben an eine gemeinsame Versorgung reduziert die Verkabelung um 85 Prozent. Ein halbiertes Bauvolumen und 70 Prozent weniger Schaltschrankvolumen sparen Ressourcen bei der Herstellung von Maschinen und Anlagen.

Auf der Motorenseite erreicht Rexroth bei der breiten Palette an Synchronmotoren mit hochenergetischen NdFeB-Permanentmagneten im Rotor Wirkungsgrade von mehr als 95 Prozent. Zu dieser hohen Effizienz trägt auch die innovative Polspulentechnik mit verkürzten Wickelköpfen bei. Sie verringert die ohmschen Verluste signifikant. Noch ein Energiesparpotenzial ist die Direktantriebstechnik; Linear- und Torquemotoren übertragen die Bewegungen ohne verlustbehaftete mechanische Übersetzungsglieder.

Mit energieeffizienter Antriebstechnik alleine sind Optimierungspotenziale längst nicht erschöpft. So unterstützt Rexroth den kompletten Prozess von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme mit durchgängigen Softwaretools und Systemberatung. Die Möglichkeiten reichen von der integrierten Energieverbrauchserfassung in Antriebsregelgeräten bis zu steuerungsintegrierten Software-Tools für Taktzeit- und Energie-Effizienz-Analyse. Sie analysieren online jede Bewegung und jeden Prozessschritt der Maschine. Die detaillierten Daten sind Basis für eine optimierte Bewegungsführung, die hohe Produktivität mit geringerem Energieverbrauch vereint.

Das Softwaretool IndraSize ermöglicht dem Anwender darüber hinaus, die für seinen Zweck optimale Motor/Antriebsauslegung auf einfachem Weg selbst zu finden und dabei unnötige Überdimensionierungen zu vermeiden. Die Berechnung der Zwischenkreisleistungen sorgt für die bedarfsgerechte Leistungsberechnung der einzelnen Achsen. Optimale Bewegungsführung durch vordefinierte Bewegungsmodule und bedarfsgerechte Ansteuerung schöpfen die Energieeffizienz der Rexroth-Antriebstechnik voll aus.

Rexroth | handling
Weitere Informationen:
http://www.handling.de/xist4c/web/Da-ist-noch-mehr-drin_id_882__dId_448720_.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise