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Magnetische Systeme messen auch bei beengten Verhältnissen genau

17.12.2009
Die neuen inkrementalen magnetischen Messsysteme RI50 und LI 50 im Druckgussgehäuse eröffnen mit ihrer Einbautiefe von 16 mm laut Kübler ein breites Spektrum an Applikationsmöglichkeiten: So sollen sie sich hervorragend für alle Maschinen und Anlagen mit knapp bemessenem Einbauraum eignen.

Dank der berührungslosen Sensortechnologie verfügen die Systeme über eine hohe Vibrations- und Schockfestigkeit, so der Hersteller. Auch der Außeneinsatz sei problemlos möglich: Dafür sorgen die Schutzart IP67, die zulässige Luftfeuchtigkeit von 100% mit Kondensation und das stabile Druckgussgehäuse.

Messsysteme liefern die Signale eines Inkrementalgebers

Das metallische Gehäuse ist zudem gegen elektromagnetische Störfelder abgeschirmt. Die magnetischen Messsysteme liefern die Signale eines vollwertigen Inkrementalgebers: A und A-, B und B- sowie 0 und 0-.

Montagetoleranzen erleichtern die Installation

Die Installation ist aufgrund der großen Montagetoleranzen von bis zu 1 mm zwischen Magnetband und Sensorkopf einfach, heißt es weiter. Zudem signalisiert eine rote LED, wenn die Entfernung von Band oder Ring zum Lesekopf zu groß oder wenn die Geschwindigkeit zu hoch ist. Das grüne Leuchten zeigt den Index-Impuls an. Der Spannungsversorgungsbereich von 4,8 bis 30 VDC erleichtert ebenfalls die Installation.

Anschluss des Messsystems erfolgt mit geschirmten Kabel

Der Anschluss erfolge mit einem geschirmten, schleppkettentauglichen PUR-Kabel. Der Lesekopf verfügt wahlweise über einen Gegentakt-Ausgang oder eine RS422-Schnittstelle. Die Auflösung beträgt maximal 5 μm bei vierfacher Auswertung, die Wiederholgenauigkeit +/- ein Inkrement. Die maximale Verfahrgeschwindigkeit liegt bei 25 m/s.

Monika Zwettler | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messtechnik_prueftechnik/articles/244249/

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