Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LVD-Gruppe präsentiert sich als Spezialist für verkettetes Bearbeiten

10.10.2008
Der belgische Anlagenhersteller LVD hat sich integrierte Lösungen für die Blechbearbeitung spezialisiert. Auf dem 900 m² großen Euroblech-Messestand ist daher die Verkettung unterschiedlicher Prozesse einen Ausstellungsschwerpunkt.

Softwaremäßig geschieht das über die Maschinensteuerung. Dazu stellt man erstmals auf der Euroblech 2008 die Steuerung Cadman Touch für Abkantpressen vor. „Sie wird die Anwendung von Abkantpressen revolutionieren“, ist Carl Dewulf, Präsident der LVD-Gruppe überzeugt. Den Grund dafür sieht er in der Vereinfachung der Prozesse zwischen der Zeichnung und dem Biegen. Das werde die Fertigung fehlerfreier Teile revolutionieren.

Basis dieser Touchscreen-Steuerung ist eine über Symbole geführte Maschinenbedienung. Dadurch lässt sich die Anzahl der Maschinenbefehle, die der Maschinenbediener zum Biegen eines Qualitätsteils eingeben muss, drastisch zu reduzieren. Das wird am Stand im „Cadman-Touch-Erlebnisbereich“ demonstriert. Dort testen Besucher selbstständig das Steuerungssystem und können dabei erste Erfahrungen mit einer symbolgeführten Maschinensteuerung machen.

Zur hardwaremäßigen Verkettung von Prozessen kommen immer häufiger Roboter zur Anwendung. Das demonstriert die LVD-Gruppe anhand der Roboter-Biegezelle Robocell, die erstmals auf der Messe vorgestellt wird. Ziel dieser Entwicklung ist das automatische, wirtschaftliche Biegen. Den Umformprozess übernehmen dabei Abkantpressen von LVD, für das Blechhandling kommen Kuka-Roboter zur Anwendung. Die Gesamtsteuerung übernimmt die LVD-Version Cadman. Diese Steuerungsversion sei einfach zu bedienen und zu programmieren, erläutert Dewulf. Damit sei sie ideal für Blechbearbeiter, die nach einer erschwinglichen Automation zum Biegen kleiner und mittelgroßer Teile suchen.

Zur Komplettierung der Fertigungskette in der Blechbearbeitung zeigt die LVD-Gruppe auf der Messe erstmals die CNC-Laserschneidmaschine Axel 4020. Sie wurde als künftige Maschinengeneration zum dynamischen Bearbeitung von Blechen mit Abmessung bis 4 m × 2 m am Markt eingeführt. Optional kann diese Maschine mit einer 4- oder 5-kW-Laserquelle ausgerüstet werden. Der modulare Aufbau ermöglicht Automatisierbarkeit. Bei größeren Blechen bietet die Laserschneidmaschine laut Dewulf den Vorteil des dynamischen Antriebs bei höherer Laserleistung in einer robusten und modular erweiterbaren Ausführung.

„Unser bisher größter Stand auf der Euroblech ermöglicht uns, bestehenden und neuen Kunden zu zeigen, wie groß der Bereich der LVD-Lösungen zur Blechbearbeitung wirklich ist“, sagt der Präsident der LVD-Gruppe.

LVD Company NV auf der Euroblech 2008: Halle 12, Stand F48

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/umformtechnik/articles/148619/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Das Auto lernt vorauszudenken
28.06.2017 | Technische Universität Wien

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Revolutionäres Desinfektionsverfahren und Referenzmaterial für Genanalysen sind UNIQUE-Sieger

28.06.2017 | Förderungen Preise

Förderung BIOPRO GmbH mit 1,64 Millionen Euro

28.06.2017 | Förderungen Preise

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie